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"Bosporus"-Auseinandersetzung: Kamera nicht angeschlossen



Wolfenbüttel

"Bosporus"-Auseinandersetzung: Kamera nicht angeschlossen

von Sandra Zecchino


Kaum Ermittlungserfolge nach der blutigen Auseinandersetzung am Ostermontag. Foto: Werner Heise
Kaum Ermittlungserfolge nach der blutigen Auseinandersetzung am Ostermontag. Foto: Werner Heise

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Wolfenbüttel. Fast zwei Monate sind seit der blutigen Auseinandersetzung in der Gaststätte "Bosporus" vergangen. Doch auch heute hat die Polizei mehr Fragen als Antworten, wie sie auf Anfrage von regionalHeute.de mitteilte.



Die Auseinandersetzung brach bereits am Ostermontag gegen 20.20 Uhr zwischen mehreren Personen aus. Dabei sind sieben Männer zwischen 18 und 55 Jahren verletzt worden. Auch im Krankenhaus, wo die Verletzten behandelt werden mussten, hätten die Personen voneinander getrennt werden müssen.

Wie Polizeisprecher Matthias Pintak darlegt, konnte bisher nicht mal der wahre Grund für die Streitigkeiten ermittelt werden. Der Polizei seien offensichtlich vorgeschobene Gründe genannt worden. Auch die genaue Zahl der beteiligten Personen habe sich nicht ermitteln lassen.

Messereinsatz nicht nachgewiesen


Auch wenn verschiedene Personen berichteten, dass ein Messer bei dem Angriff verwendet worden sein soll und ein Messer in den Räumen gefunden wurde, gebe es bisher keine Hinweise, dass dieses auch eingesetzt worden sei. Wie Pintak erklärt, seien auch keine entsprechenden Verletzungen aufgetreten.

Auch eine angebrachte Videokamera konnte kein Licht ins Dunkel bringen. Sie sei nicht angeschlossen gewesen und dementsprechend stehe kein Videomaterial zur Verfügung.

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