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Brand an der Felswand



Goslar

Brand an der Felswand


Löscharbeiten auf dem Felsen "Ziegenrücken" im Okertal. Hier hatte sich das Feuer teils unterirdisch weiter gefressen. Foto: Feuerwehr Oker
Löscharbeiten auf dem Felsen "Ziegenrücken" im Okertal. Hier hatte sich das Feuer teils unterirdisch weiter gefressen. Foto: Feuerwehr Oker

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Okertal/Goslar. Ein Kletterer stellte am frühen Sonntagmorgen gegen 07:50 Uhr einen Schwelbrand an der Felswand "Ziegenrücken" im Okertal fest. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Oker in das Okertal alarmiert.


Der Mannschaftstransportwagen fuhr als erstes Fahrzeug in Richtung Einsatzstelle. Die Löschfahrzeuge gingen am Waldhaus in Bereitschaft. Nach mehreren Kilometern Waldweg konnte der Anrufer gesichtet werden. Vom befahrbaren Weg waren es dann noch 400m Fußmarsch über Trampelpfade und Klippen bis stellvertretender Ortsbrandmeister Florian Rowold die Einsatzstelle erreichte. Dort brannte das Unterholz auf einer Fläche von knapp zwei Quadratmetern. Das Tanklöschfahrzeug und das Löschfahrzeug 10/6 wurden zur Einsatzstelle gerufen. Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges ging ausgerüstet mit einer Kübelspritze, zwei Feuerpatschen und einer Schaufel zusammen mit Einsatzleiter Rowold zur Einsatzstelle. Das Feuer hatte sich in der kurzen Zeit bereits auf knapp zehn Quadratmeter ausgebreitet. Beim Graben im Waldboden stellten die Kameraden eine weitere Brandausbreitung im Erdreich und unter den Felsen fest. Daraufhin ließ Rowold die Feuerwehren aus Goslar und Vienenburg, jeweils mit ihren Tanklöschfahrzeugen 24/50 (4800l Wassertank), sowie den Schlauchwagen aus Vienenburg zur Einsatzstelle alarmieren. Das Löschgruppenfahrzeug 8/6 fuhr die Einsatzstelle mit dem Schlauchanhänger an und begann mit dem Aufbau der Wasserversorgung vom befahrbaren Weg zur Einsatzstelle. Insgesamt wurden 20 Schläuche mit einer Gesamtlänge von 400m verlegt. An der Brandstelle kamen zwei weitere Schläuche mit je einer Länge von 15 Metern zum Einsatz. Im Verlauf der Löscharbeiten wurden zirka 11000 Liter Wasser eingesetzt. Auch die Flächen um die Brandstelle herum wurden kräftig Gewässert und teilweise geöffnet, um das Wasser auch in die trockenen Schichten zu befördern.


Nach rund drei Stunden konnte Feuer Aus gemeldet und der Heimweg angetreten werden. Um die genutzen Schläuche zu Tauschen war der Schlauchwechselwagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale zur Feuerwache Oker gekommen. Die Nachbereitung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft dauerte bis 12 Uhr an.


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