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Brandhäuser am Klesmerplatz: Weg für Abriss ist frei

Ein "Schandfleck" in der historischen Altstadt soll verschwinden.

Rolf Stratmann (Wohn-Bau-Aufsichtsratsvorsitzender), Jens Bischoff (Wohnbau-Geschäftsführer), Heike Hammer-Geries (Eigentümerin), Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Adrienne Stamm (Prokuristin Wohnbau), Carsten Weber (Eigentümer) (v. li.).
Rolf Stratmann (Wohn-Bau-Aufsichtsratsvorsitzender), Jens Bischoff (Wohnbau-Geschäftsführer), Heike Hammer-Geries (Eigentümerin), Oberbürgermeister Frank Klingebiel, Adrienne Stamm (Prokuristin Wohnbau), Carsten Weber (Eigentümer) (v. li.). Foto: Stadt Salzgitter

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12.10.2020

Salzgitter-Bad. Wie geht es weiter mit den „Brandhäusern“ am Klesmerplatz? Diese Frage beschäftigte nicht nur die Anwohner und Besucher der Innenstadt von Salzgitter-Bad, sondern war auch über die Stadtgrenzen hinaus von großem Interesse. Bewegt hat sich im Hintergrund in den letzten anderthalb Jahren viel, doch nun wird diese Entwicklung endlich auch sichtbar. Wie die Stadt Salzgitter in einer Pressemitteilung berichtet, ist der Weg für den Abriss frei.



"Die Eigentümer der abgebrannten Häuser in der Marktstraße in Salzgitter-Bad haben Ende letzter Woche die Bescheide zur Befreiung von der Erhaltungssatzung für ihre Brandruinen erhalten. Das heißt, dass sie nun zeitnah mit den Abbrucharbeiten beginnen können", erklärt Oberbürgermeister Frank Klingebiel. "Ich freue mich sehr, dass der Schandfleck in unserer historischen Altstadt endlich beseitigt werden wird. Die Neubauplanung werde ich in Abstimmung mit der städtischen Wohnbau Salzgitter GmbH, den zuständigen Fachausschüssen und dem Ortsrat Süd zur Beratung und dem Rat der Stadt Salzgitter noch Ende 2020/Anfang 2021 zur Entscheidung vorlegen", so Klingebiel weiter. Vorsorglich habe er 100.000 Euro als einmaligen Baukostenzuschuss an die städtische Wohnbau Salzgitter GmbH in seinen Haushaltsentwurf 2021 für die Mehrkosten der Angleichung des Neubauprojektes an die historische Fassade eingeplant, falls diese über die künftigen Mieteinnahmen nicht erwirtschaftet werden können.

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