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Braunschweig belegt oberes Mittelfeld im Smart City Index



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Braunschweig belegt oberes Mittelfeld im Smart City Index


Symbolbild: Pixabay
Symbolbild: Pixabay Foto: Pixabay

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Braunschweig. Braunschweig belegt in der bundesweiten Studie des Branchenverbandes Bitcom im Smart City Index Platz 28 von 81. Vertreten sind alle Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern, berichtet die Stadt Braunschweig.



Unter den norddeutschen Städten rangiert Braunschweig damit hinter dem bundesweiten Spitzenreiter Hamburg, auf Gesamtrang 1, sowie Kiel, auf Gesamtrang 16 und Hannover, auf Gesamtrang 23, auf Position vier.

Die Forscher des Branchenverbandes Bitkom bewerteten die Städte in den fünf Kategorien Verwaltung, IT und Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft. Braunschweig erreicht in der Gesamtwertung exakt 50 von 100 möglichen Punkten. Hamburg liegt mit 79,5 Punkten an der Spitze.



Seine beste Bewertung erreicht Braunschweig in der Kategorie IT und Kommunikation mit 59 Punkten auf Platz 33. Hier flossen unter anderem die Breitbandversorgung und das öffentliche WLAN-Angebot ein. Die meiste Luft nach oben sieht die Studie in nahezu allen Städten im Bereich Energie und Umwelt. Ein Großteil der Städte erzielt hier die niedrigste Bewertung, so auch Braunschweig mit 37,6, womit die Löwenstadt allerdings immer noch auf Rang 27 landet.

Innovativen Pilotprojekten


In der Kategorie Gesellschaft belegt Braunschweig mit 53,4 Punkten Rang 29. Hier konnte Braunschweig unter anderem mit innovativen Pilotprojekten wie dem Ambient Assisted Living punkten. Hier erforscht die TU Braunschweig zusammen mit der Nibelungen-Wohnbau und der Baugenossenschaft Wiederaufbau in mit neuster Technik ausgestatteten Forschungswohnungen, wie digitale Assistenzsysteme altersgerechtes Wohnen fördern können.

Auch in Sachen Mobilität sammelte Braunschweig mit einem solchen Reallabor Punkte. Die Anwendungsplattform Intelligente Mobilität vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der TU Braunschweig fand ebenso in der Studie Beachtung wie die Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge und die Möglichkeit, Parkgebühren online zu bezahlen. Das führte zu 47,7 Punkten und Rang 29.

In der Kategorie Verwaltung standen digitale Bürgerservices im Mittelpunkt. Zudem betrachteten die Forscherinnen und Forscher die städtischen Social-Media-Aktivitäten und das Angebot einer City-App, wie sie beispielsweise die Braunschweig Stadtmarketing GmbH im Bereich Freizeit und Tourismus anbietet. Zusammen ergaben sich hier 52,3 Punkte und damit Rang 46.

Potenzial für Verbesserungen


"Die Ergebnisse zeigen, dass die Voraussetzungen für die Smart City Braunschweig gut sind. Einige Schritte sind die Stadt und ihre Gesellschaften bereits gegangen, erste digitale Angebote haben sich fest etabliert. Die Studie zeigt aber auch, dass es noch viel Potenzial für Verbesserungen gibt, und ist für uns ein Ansporn, den Weg zur Smart City entschlossen weiterzugehen", so Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent der Stadt Braunschweig. Aktuell erarbeitet die Stadt gemeinsam mit der Partnerschaft Deutschland GmbH ein Smart City Rahmenkonzept, das den Handlungsrahmen für weitere Maßnahmen abstecken soll.


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