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Braunschweig von Grippe-Welle bislang verschont

von Sina Rühland


Foto: regionalHeute.de

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15.02.2016


Braunschweig. In Deutschland steigt die Zahl der Grippefälle. Aktuell macht sich das H1N1-Virus (Schweinegrippe) breit. Zahlreiche Erkrankte sowie einige Todesopfer soll der Erreger bereits gefordert haben. Weniger betroffenen scheint jedoch die Region Braunschweig zu sein. Das Klinikum meldet keinen akuten Anstieg der Erkrankungen.

Klinikum-Sprecherin Marion Lenz: "Bei uns im Krankenhaus in Braunschweig ist die Grippewelle noch nicht angekommen. Wir warten noch...Zurzeit beobachten wir in der Notaufnahme des Klinikums ein saisonübliches Aufkommen von Atemwegsinfekten - aber noch nichts besonderes." Im gesamten Norddeutschen Raum sei der Virus noch nicht maßgeblich verbreitet. Stark erhöht ist das Vorkommen allerdings in Brandenburg, Berlin oder Thüringen. Die Ausbreitung des Virus kann hier eingesehen werden.

Keine Impfung schützt zu 100 Prozent


Neben der Grippe-Impfung als Schutz vor einer Grippeinfektion gilt laut Lenz: "Kein Impfstoff schützt 100 Prozent der Geimpften. Das betrifft vor allem Personengruppen (z.B. ältere Menschen), deren Immunsystem generell weniger gut auf Impfungen anspricht. Zusätzlich zur Grippeschutzimpfung sollten daher weitere Maßnahmen ergriffen werden, um das Ansteckungsrisiko mit Influenzaviren zu verringern. Dazu gehört zum Beispiel das Abstandhalten zu Personen mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung. Beispielsweise könnten Großeltern den Besuch bei ihren Enkelkindern verschieben, wenn diese gerade eine akute Atemwegserkrankung haben. Regelmäßiges gründliches Händewaschen kann das Risiko einer Atemwegsinfektion ebenfalls vermindern."


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