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Braunschweig Women's Open: Finale mit deutscher Beteiligung steht fest



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Braunschweig Women's Open: Finale mit deutscher Beteiligung steht fest

Zusätzliche Herausforderung: Die Viertelfinalspiele wurden regelmäßig von Regenschauern unterbrochen.

Katharina Hobgarsky zieht für den TV Bredeney aus Essen ins Halbfinale ein.
Katharina Hobgarsky zieht für den TV Bredeney aus Essen ins Halbfinale ein. Foto: Michael Täger

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Braunschweig. Es wird auf jeden Fall ein Finale mit deutscher Beteiligung geben bei den 12. Braunschweig Women’s Open. Bei dem mit 25.000 Dollar dotierten Damen-Weltranglistenturnier beim Braunschweiger THC stehen sich im Halbfinale Katharina Hobgarski (TV Bredeney) und Nastasja Mariana Schunk (BASF Ludwigshafen) gegenüber. Hierüber berichtet der Tennisverband Niedersachsen-Bremen e.V. in einer Pressemitteilung.



Wer im zweiten Halbfinale Gegnerin der topgesetzten Dalila Jakupovic (SLO) sein wird, steht noch nicht fest. Das letzte Viertelfinale zwischen Tayisiya Morderger (TP Versmold) und Anna Klasen (TC Blau-Weiß Berlin) musste nach dem ersten Satz (7:6 für Klasen) wegen Dunkelheit abgebrochen werden. Das Match wird am Samstag um 09:30 Uhr fortgesetzt.

Viertelfinale mit Regenpausen


Fest steht aber dennoch, dass drei deutsche Spielerinnen in den Halbfinals stehen. „Das freut mich natürlich riesig“, sagt Turnierdirektor Freddy Pedersen. Genau ein solches Szenario habe er sich für sein Abschiedsturnier gewünscht. Der Viertelfinaltag war in Braunschweig vor allem geprägt von anhaltenden Regenpausen. Immer wieder verhinderten Wolkenbrüche längere Spielphasen. Doch davon ließ sich die 17- jährige Nastasja Schunk nicht beeindrucken. Die Spielerin aus dem Porsche Talent Team setzte vor den Augen der Head of Women’s Tennis, Barbara Rittner, ihre beeindruckende Serie auch gegen die an Nummer zwei gesetzte Maria Lourdes Carle (ARG) fort. Bis zum 6:3, 3:0 setzte sie ihre erfahrene Kontrahentin fortwährend unter Druck und dominierte die Begegnung. Auch die etwa fünfstündige Regenpause brachte sie nicht aus dem Konzept. Mit 6:3, 6:1 zog sie in ihr zweites Halbfinale bei einem Damenturnier dieser Größenordnung ein.


Dort trifft sie auf die an Nummer drei gesetzte Katharina Hobgarski, die ebenfalls in ihrem Viertelfinalmatch gegen ihre ukrainische Doppelpartnerin Valeriya Strakhova beim 6:4, 6:3 über weite Strecken das Geschehen auf dem Platz diktierte. „Sie ist nach einigen Verletzungen wieder auf einem guten Weg“, so Barbara Rittner. Hobgarski steht mit ihrer Viertelfinalgegnerin auch im Endspiel des Doppels.
Keine Chance hatte Qualifikantin Lena Papadakis (LTTC Rot-Weiß Berlin) gegen die Turnierfavoritin Dalila Jakupovic (SLO). Die Nummer eins des Feldes war beim 6:2, 6:1 erstmals in diesem Turnier in zwei Sätzen erfolgreich.

Der Eintritt beim Braunschweiger THC ist frei. Die Matches beginnen am Samstag bereits um 09:30 Uhr. Alle weiteren Infos können hier eingesehen werden.


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