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400.000 Atemschutzmasken treffen in Braunschweig ein

Mithilfe von Volkswagen konnten die dringend benötigten Atemschutzmasken für Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann und Volkswagen Personalvorstand Gunnar Kilian nahmen am Samstag in Braunschweig eine erste Lieferung an Atemschutzmasken aus China in Empfang.
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann und Volkswagen Personalvorstand Gunnar Kilian nahmen am Samstag in Braunschweig eine erste Lieferung an Atemschutzmasken aus China in Empfang. Foto: Volkswagen AG

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28.03.2020

Braunschweig. Am heutigen Samstag haben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Volkswagen Personalvorstand Gunnar Kilian in Braunschweig eine erste Lieferung an Atemschutzmasken aus China in Empfang genommen. Der Volkswagen Konzern organisiert in China medizinische Ausrüstung im Gesamtwert von rund 40 Millionen Euro, um sie für die Versorgung von Ärzten und Krankenhäusern in Deutschland zur Verfügung zu stellen. Die Auslieferung sollte möglichst kurzfristig erfolgen. Geordert wurden Atemschutzmasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel, Fieberthermometer, Schutzbrillen und Schutzanzüge. Mit der ersten Lieferung am Samstag trafen zunächst 400.000 Atemschutzmasken ein. 240.000 für medizinische Einrichtungen im Bund, 160.000 für Kliniken und Ärzte in Niedersachsen. Die Verteilung wird durch öffentliche Stellen organisiert. Dies berichtet die Niedersächsische Staatskanzlei.


Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sagte: „Wir leben in schwierigen Zeiten, und in solchen Zeiten freut man sich besonders über positive Nachrichten und Zeichen der Solidarität. Ein solches Zeichen ist die großzügige Spende von medizinischem Material durch Volkswagen. Die Materialien werden den im Gesundheitswesen tätigen Menschen in Niedersachsen, aber auch in ganz Deutschland zugutekommen. Ich danke den Verantwortlichen, aber auch vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Volkswagen, für die große Bereitschaft, trotz eigener Sorgen in dieser Corona-Krise zu helfen. Sie tun das sehr engagiert und selbstverständlich. Dieses Beispiel zeigt: Wir halten gut zusammen in Niedersachsen!“

Volkswagen Personalvorstand Gunnar Kilian betonte: „Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte im öffentlichen Gesundheitswesen brauchen im Kampf gegen Corona volle Unterstützung. Mit unserer Spende wollen wir dazu beitragen — in Deutschland und besonders auch in Niedersachsen. Denn Niedersachsen ist die Heimat von Volkswagen. Unser Konzern beschäftigt hier mehr als 130.000 Menschen, hinzu kommen viele tausend Beschäftigte in rund 3.500 Zulieferbetrieben. Sie alle setzen auf Volkswagen. Wir helfen. Damit wir Wort halten konnten, haben unsere Teams hochprofessionell zusammengearbeitet. Ich danke ihnen sehr dafür.“

Bereits in der vergangenen Woche hatte Volkswagen kurzfristig rund 200.000 Atemschutzmasken der Kategorien FFP-2 und FFP-3 für die öffentliche Gesundheitsvorsorge gespendet. Nun treffen sukzessive die Bestellungen aus China ein und werden durch öffentliche Stellen verteilt. Die Hilfslieferung aus China wurde gemeinsam vom Gesundheitswesen, der Beschaffung, der Finanz und der Logistik des Konzerns umgesetzt mit dem Ziel, Ärzte und Krankenhäuser schnellstmöglich versorgen zu können.


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