Am Freitagabend startet das Rennen um das „Goldene Gehirn“

Beim letzten Science Slam in diesem Jahr treten sechs Wissenschaftler mit Kurzvorträgen gegeneinander an.

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Symbolbild | Foto: Florian Koch

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Braunschweig. Der letzte Science Slam in diesem Jahr steht in den Startlöchern. Bei der Veranstaltung am 25. September, 20 Uhr, treten sechs Wissenschaftler im Rennen um das „Goldene Gehirn“ gegeneinander an. Darauf weist die Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH in einer Pressemeldung hin.



Die Science-Slammer kommen aus den verschiedensten Forschungsbereichen. Was sie jedoch vereint: Sie alle möchten mit ihren kurzweiligen Beiträgen überzeugen! Veranstaltet wird der Wettbewerb im 381 Eventspace der Öffentlichen Versicherung Braunschweig, die als langjähriger Partner Hauptsponsor der Science Slams ist. Adresse ist Friedrich-Wilhelm-Straße 41.

Warum Pflanzen nicht niesen


Linda von Faber ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und stellt ihren Slam “Mentalitäten, Konflikte und die sozial-ökologische Frage” vor. Die Slammerin Gesa Hoffmann, Postdoktorandin am Max Planck Institut für molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam, erklärt, warum Pflanzen nicht niesen. Die Nächste in der Runde ist Elena John. Sie ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Heinrich-Heine-Uni Düsseldorf. Ihr Slam trägt den Titel “Das Einzige, was durch mich hart wird, ist mein Leben” und dabei erklärt sie, dass auch Popkultur und Comedy Grundlage für ernsthafte Forschung sein können. Der Slam “Narzissten - Toxische Menschen und andere Irr(e)-Wege” von Prof. Dr. Daniela Voigt, Professorin und Autorin, beschäftigt sich mit der Frage, warum uns manche Menschen faszinieren und gleichzeitig nicht guttun.

Ein weiterer Slammer des Abends ist Edgar Wiebe - Arzt und Forscher an der Charité Berlin. Sein Slam trägt den Titel „Ich höre was, was du nicht siehst“. Im letzten Slam dreht sich alles um “Bakterien unter Stress”. Felix Wollensack, Doktorand im Bereich Biochemie in Freiburg, geht in seinem Science Slam der Frage nach, was Bakterien stressen kann.

Maximal zehn Minuten


Beim Science Slam handelt es sich wie beim Poetry Slam um ein Kurzvortragsturnier – allerdings unter wissenschaftlichen Vorzeichen. Maximal zehn Minuten Zeit stehen den Teilnehmern zur Verfügung, um mit einem populärwissenschaftlichen Vortrag die Aufmerksamkeit und die Herzen der Zuschauer zu gewinnen. Das Publikum vergibt im Anschluss an jeden Beitrag zwischen 1 und 10 Punkten und kürt als Jury den Slam-Champion des Abends. Kriterium ist hierbei der beste und unterhaltsamste Vortrag.

Weitere Informationen gibt es hier.