Braunschweig. Mit der Eröffnung des neuen GenussWerks in Braunschweig-Wenden plant die AWO, ihre Gemeinschaftsverpflegung strategisch neu auszurichten. Der Standort der KulinAWO GmbH soll künftig das Zentrum für die Versorgung der AWO-Wohn- und Pflegeheime sowie der Kindertagesstätten in der Region bilden. Das geht aus einer Pressemitteilung des AWO-Bezirksverbands Braunschweig hervor.
Mit dem GenussWerk reagiere die AWO auf Herausforderungen der kommenden Jahre. Dazu zählen laut eigenen Angaben der Fach- und Arbeitskräftemangel, steigende Anforderungen an Qualität, Hygiene und Nachhaltigkeit sowie die veränderten Bedürfnisse der Bewohner und der betreuten Kinder.
„Mit dem GenussWerk investieren wir gezielt in die Versorgungssicherheit und die Qualität unserer Einrichtungen“, erklärt Maic Lindner, Geschäftsführer der KulinAWO GmbH. Im GenussWerk sollen die Speisen vorbereitet und auf die jeweiligen Anforderungen der Einrichtungen abgestimmt werden. Die KulinAWO orientiere sich dabei an den Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Zusammenarbeit mit apetito catering
Die Zusammenarbeit mit apetito catering spiele dabei eine wichtige Rolle. Seit rund drei Jahrzehnten arbeitet die AWO mit dem Gastronomieunternehmen zusammen. „Mit apetito catering haben wir einen erfahrenen und starken Partner an unserer Seite“, sagt Maic Lindner. Andre Eppe von apetito catering ergänzt: „Die Verbindung aus Erfahrung, Technik und Qualitätsorientierung schafft eine Grundlage für die zukünftige Speisenversorgung.“
Die Speisen werden unter kontrollierten Bedingungen transportiert und vor Ort fertiggestellt. Auf diese Weise sollen Geschmack, Konsistenz, Aussehen und Nährstoffe erhalten bleiben. Moderne Technik, definierte Abläufe sowie hohe Hygiene- und Sicherheitsstandards sollen eine hohe Qualität gewährleisten. Die Speisenausgabe erfolgt tablettiert.
Aufgaben gebündelt
Mit rund 120 Mitarbeitenden ist das GenussWerk ein bedeutender Arbeitsstandort in Braunschweig. Neben der Speisenherstellung sollen auch Logistik, Qualitätssicherung und andere Aufgaben dort gebündelt werden. Die neue Struktur entlaste die Einrichtungen vor Ort, was den Mitarbeitenden erlaube, sich stärker auf persönliche Betreuung zu konzentrieren. Gleichzeitig könnten Ressourcen effizienter eingesetzt werden.
„Das GenussWerk ist weit mehr als ein neuer Produktions- und Logistikstandort“, fasst Maic Lindner zusammen. Mit der Eröffnung des GenussWerks wolle die AWO ein Zeichen für eine moderne und verlässliche Gemeinschaftsverpflegung in der Region Braunschweig setzen.
