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Basketball Löwen Braunschweig holen sich mit starker Teamleistung den Sieg

Die Löwen schlagen RASTA Vechta nach starker 2. Halbzeit mit 96:78.

Die Löwen konnten sich gegen Vechta durchsetzen.
Die Löwen konnten sich gegen Vechta durchsetzen. Foto: imago images / regios24

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22.11.2020

Braunschweig. Im dritten Niedersachen-Duell haben die Basketball Löwen Braunschweig am gestrigen Samstagabend ihren ersten und absolut verdienten Saison-Sieg gefeiert: Das Team von Headcoach Pete Strobl wies RASTA Vechta klar und deutlich mit 96:78 (44:46) vor leeren Zuschauerrängen in der Volkswagen Halle Braunschweig in die Schranken. Nach einer engen ersten Halbzeit gelang den Löwen im dritten Viertel ein 12:0-Lauf zum 56:50 und von da an waren sie nicht mehr zu stoppen, wie es in einer Pressemitteilung der Basketball Löwen Braunschweig heißt.



Ausschlaggebend für den klaren Erfolg sei eine offensiv wie defensiv starke Teamleistung gewesen. Im dritten Viertel hätten die Löwen nur 14 und im letzten nur 18 Vechtaer Punkte zugelassen. Am anderen Ende hätten sie durch eine mannschaftsdienliche Offensive überzeugt, wofür starke 27 Assists der Beleg waren. Die beiden US-Guards Bryon Allen und James Robinson hätten sich beim Punkten zurückgehalten, produzierten zusammen aber 19 Assists. Zudem hätten fünf Spieler zweistellig getroffen: Kapitän Lukas Meisner wurde mit 19 Punkten Topscorer, der 18-jährige Löwen-Youngster Luc van Slooten kam auf starke 15 Zähler. Für die Gäste ragten Jordan Barnett mit 15 Punkten sowie Center Dennis Clifford mit einem Double-Double heraus (12 Punkte, 10 Rebounds).

Die Löwen hätten von Beginn an umgesetzt, was Headcoach Pete Strobl gefordert hatte: Sie hätten den Ball gut bewegt und dribbelten weniger. Zudem habe defensiv gestimmt und beim Rebounding der Einsatz. Nur die Trefferquote habe anfangs zu wünschen übrig gelassen und lag bei 39 Prozent aus dem Feld. Allerdings sei es Vechta da nicht anders gegangen. Das wäre mit ein Grund gewesen, weshalb die Partie eng war. Die höchste Führung hatten die Löwen beim Stand von 11:6 (5. Minute). Aber insgesamt habe diese in diesem Viertel bereits fünf Mal gewechselt, Luc van Slooten war es jedoch zum Viertelende vorbehalten, gegen sein Ex-Team per Dreier das 21:19 für die Löwen zu erzielen.

Spiel wurde umkämpft


Das Spiel sei weiterhin umkämpft geblieben, wenngleich die Löwen bei ihren Distanzwürfen nun einen besseren „Touch“ hatten. Starke fünf Dreier versenkten sie in den zweiten zehn Minuten – allen voran Luc van Slooten und Lukas Meisner, die je zwei Mal erfolgreich waren und mitunter für eine Vier-Punkte-Führung sorgten (32:28). Aber Vechta habe dagegen gehalten und nutzte über Dennis Clifford aus, dass die beiden Löwen-Big Men Gavin Schilling und Martin Peterka schon in Foultrouble waren und das Strobl-Team als Folge dessen in den letzten zwei Minuten bis zur Halbzeit ohne etatmäßigen Center spielen musste. Das war mit ausschlaggebend dafür, dass die Löwen mit einem 44:46-Rückstand in die Halbzeit gingen.

Nach der Pause und nach einem krachenden Dunk von Barnett seien Meisner & Co gefallen. Zunächst auf sechs Punkte zurück (44:50). Doch ein Block von Luc van Slooten habe wie eine Initialzündung gewirkt. Von da an starteten die Löwen durch und legten einen 12:0-Lauf aufs Parkett (56:50, 25. Minute). Mushidi, Jallow und Kollegen hätten offensiv wie aus einem Guss gespielt und blieben von der Dreierlinie heiß. In diesem Viertel rauschte der Ball insgesamt fünf weitere Male vom Perimeter durch die Reuse. Aber auch defensiv lief es: Die Löwen ließen nur vier erfolgreiche Vechtaer Feldwürfe und insgesamt 14 gegnerische Punkte zu. Das Resultat: In der 27. Minute waren sie erstmals zweistellig vorne (67:56) und nahmen eine 13-Punkte-Führung mit ins letzte Viertel.

Hier sei der Löwen-Express trotz der Foulbelastung auf den großen Positionen weitergelaufen und war weiterhin von viel Spielfreude geprägt: Neun Assists legte das Strobl-Team um den sehr mannschaftsdienlich agierenden Bryon Allen in den verbleibenden zehn Minuten auf. Es flutschte einfach bei den Löwen, deren Trefferquoten weiterhin beständig stiegen und schlussendlich bei guten 57 Prozent Zweier- und 41 Prozent Dreierquote standen. RASTA hingegen fand weder offensiv noch defensiv richtig zurück in die Spur. So sorgte ein Dreier von Lukas Meisner in der 37. Minute für einen 20-Punkte-Vorsprung (89:69) und untermauerte die starke Leistung der Löwen in der zweiten Halbzeit.


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