Baustelle Hagenmarkt: Diese Folgen hat sie für den Schoduvel

Der Platz war in der Vergangenheit immer ein Besucher-Hotspot. Doch diesmal ist alles anders.

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Der Hagenmarkt ist eigentlich ein Hotspot des Karnevalszuges. Archivbild
Der Hagenmarkt ist eigentlich ein Hotspot des Karnevalszuges. Archivbild | Foto: Werner Heise

Braunschweig. Am Sonntag in einer Woche steht der Höhepunkt des Braunschweiger Karnevals an: Der Schoduvel wird wieder durch die Innenstadt ziehen, je nach Wetter werden bis zu 250.000 Besucher erwartet. Ein Hotspot, an dem traditionell viele Besucher den großen Karnevalszug verfolgen, war in der Vergangenheit immer der Hagenmarkt. Doch hier ist aktuell eine Großbaustelle. Was bedeutet das für den Zug und die Besucher?



Die Antwort geht aus einer aktuellen Pressemitteilung des Komitees Braunschweiger Karneval (KBK) hervor. Demnach ist die Vorbeifahrt an der Baustelle Hagenmarkt in diesem Jahr besonders herausfordernd. Ab der Querung Lange Straße / Meinhardshof muss der Zug auf die Gegenfahrbahn wechseln und dort bis hinter der Kurve Hagenmarkt bleiben. Danach geht es in Höhe der Katharinenkirche wieder zurück auf die stadteinwärts führende Fahrbahn.

400 Meter lange Engstelle


Dort befindet sich bis zum ehemaligen Sausalitos eine zirka 400 Meter lange Engstelle. Dies führe dazu, dass neben den Gespannen keine Radengel laufen dürfen. Alle müssen sich hinter die Gespanne begeben. Die Konsequenz: Vom Hagenmarkt bis zum ehemaligen Sausalitos dürfen die Wagenbesatzungen nicht werfen. Zuschauer haben an dieser Strecke keine Möglichkeit, sich hinzustellen. Im Bedarfsfall würden das die vom Komitee eingesetzten Ordnungskräfte an diesem Streckenteil verhindern, so das KBK.