Braunschweig: Falschparker bringen Millionen in die Stadtkasse

Wer falsch parkt oder nicht genügend Geld in den Parkautomaten wirft, der muss damit rechnen, dass er ein Knöllchen kassiert.

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Symbolfoto | Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig. Auch im Jahr 2025 sorgten Falschparker wieder dafür, dass Millionen Euro in die Stadtkasse flossen. Das geht aus einer Antwort der Stadtverwaltung auf die Anfrage von regionalHeute.de hervor.



Wer falsch parkt oder nicht genügend Geld in den Parkautomaten wirft, muss mit einem Bußgeld rechnen. Im Jahr 2025 wurden in Braunschweig 132.118 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Halt- oder Parkverstößen geführt. Zum Vergleich: 2024 waren es noch 147.365 Verfahren, damit ist die Zahl der Knöllchen im vergangenen Jahr leicht gesunken.

Mehrere Millionen Euro eingenommen


Die Stadt verhängte Verwarnungs- und Bußgelder in Höhe von rund 3,2 Millionen Euro (2024: 3,5 Millionen Euro). Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Ziel der Kontrollen nicht das Generieren von Einnahmen sei. Es handele sich bei der Überwachung des fließenden und ruhenden Verkehrs um einen öffentlichen Auftrag zur Verkehrssicherheit, für den erhebliche Aufwendungen für die technischen Geräte sowie Personalkosten entstehen (Messpersonal, Bußgeldabteilung, Vollstreckungsstelle der Stadtkasse etc.).