Braunschweig. Fröhliche Klänge, Tanz und eine große Portion Lebensfreude: Der närrische Hofstaat der Karnevalsvereinigung der Rheinländer Braunschweig (KVR) rund um seine Tollität Prinz Andreas II. (Andreas Markurth) besuchte jetzt die Kinderklinik des Städtischen Klinikums Braunschweig.
Für Begeisterung sorgte insbesondere Funkenmariechen Alexia Pfeil, die gleich zweimal ihr tänzerisches Können zeigte - auf der Kinderonkologie und auf der Kinderstation. Mit ihrem Schwung und ihrer Freude begeisterte sie Kinder, Eltern und das Pflegepersonal gleichermaßen.
Funkenmariechen Alexia zeigt ihr Können
Alexia kommt aus einer karnevalsbegeisterten Familie mit engen Bindungen zum Klinikum: Vater Sebastian Pfeil, stellvertretender Vorsitzender des KVR und ehemaliger Krankenpfleger, kennt den Klinikalltag genau. Auch Mutter Carmen Pfeil arbeitet im Klinikum und ließ sich den Auftritt ihrer Jüngsten nicht entgehen. „Lexi zeigt heute nur einen Bruchteil ihres Könnens. Funkenmariechen sind ausdauernd und athletisch", erzählte sie.
Im Hintergrund sorgte derweil Pagin Petra Heine für einen reibungslosen Ablauf. Sie behielt den imposanten Federhut des Prinzen bei niedrigen Türrahmen ebenso im Blick wie den großen Süßigkeitenbeutel für alle Kinder. Ihr Einsatz zeigt: Hinter dem fröhlichen Treiben steht hohes Maß an Engagement und Ehrenamt.
Heinz-Jürgen Schulz ist langjähriges Mitglied der Funkengarde des KVR und betont: „Der Besuch des Karnevalsprinzen in der Kinderklinik ist alte Tradition. Während der Pandemie ist dieser schöne Brauch eingeschlafen – nun wollen wir wieder regelmäßig kommen." Prinz Andreas II. ergänzt: „Wir möchten Freude und Ablenkung bringen - und natürlich ein bisschen Schabernack!“

