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Das war deutlich: Basketball Löwen Braunschweig verlieren mit 34 Punkten Unterschied in Ulm



Das war deutlich: Basketball Löwen verlieren mit 34 Punkten Unterschied in Ulm

Am Ende hieß es 57:91 aus Sicht der Braunschweiger. Das Strobl-Team erzielte in der zweiten Halbzeit lediglich 25 Punkte.

Die Löwen trafen zu selten. Archivbild
Die Löwen trafen zu selten. Archivbild Foto: Susanne Hübner

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Ulm. „ratiopharm ulm war heute in allen Bereichen das deutlich bessere Team“, musste Basketball Löwen-Headcoach Pete Strobl nach der 91:57-Auswärtsniederlage (41:32) an alter Wirkungsstätte am Montagabend anerkennen. Seine Mannschaft war chancenlos beim Tabellensiebten gewesen, weil sie offensiv zu keinem Zeitpunkt einen Rhythmus fand (36 Prozent Feldtrefferquote) und defensiv zu schwach gegen die wurfstarken Ulmer war. Zur Halbzeit lagen die Löwen nur mit neun Punkten zurück. Allerdings erzielten sie in der zweiten Spielhälfte nur noch 25 Punkte, während die tiefbesetzten Gastgeber zu selten gestoppt wurden und 50 Zähler markierten. Löwen-Kapitän Karim Jallow zeigte in dieser Partie eine gute Leistung, trug die Mannschaft phasenweise allein und kam auf 23 Punkte. Auf Ulmer Seite war Andy Obst am erfolgreichsten und kam auf 20 Zähler. Das berichten die Basketball Löwen Braunschweig in einer Pressemitteilung.



Nach einem schlechten Start ins Spiel (8:0) waren die Löwen in der 4. Minute auf 10:8 dran. Allerdings war ihre Offensive schon in der Anfangsphase fehlerlastig und auch defensiv ging ihr Plan nicht auf. Der lautete, dem Tabellensiebten die Dreier wegzunehmen, was das ganze Spiel über nicht gelang. Fünf von acht Ulmer Dreierwürfen fielen im ersten Viertel durch die Reuse. Das war neben einer eigenen mauen Feldwurfquote von 40 Prozent und lediglich drei von acht verwandelten Freiwürfen ein wesentlicher Grund, weshalb die Löwen, bei denen Youngster Sananda Fru in der 5. Minute sein BBL-Debüt gab, nach zehn Minuten schließlich mit 27:18 zurücklagen.

Ulm mit 11:1-Lauf im zweiten Viertel


In der ersten Halbzeit fielen für die Löwen aber zunächst noch die Dreier. So auch zu Beginn des zweiten Viertels, als Karim Jallow und Arnas Velička direkt hintereinander von „Downtown“ erfolgreich waren und auf 29:26 verkürzten (14. Minute). Danach kassierten die Löwen jedoch einen 11:1-Lauf (40:27, 18. Min.), der ein Ergebnis des erhöhten Ulmer Verteidigungsdrucks, von wenig Ballbewegung, vielen Einzelaktionen und nur 34-prozentiger Zweierquote war. Die Ulmer trafen aus dem Zweierbereich mit 26 Prozent zwar noch seltener als die Löwen, waren dafür aber von der Dreier- und Freiwurflinie deutlich stärker und behaupteten deshalb einen Neun-Punkte-Vorsprung nach 20 Minuten (41:32).


Nach der Pause änderte sich das Spiel der Löwen nicht zum Positiven. Offensiv fanden sie gegen die Ulmer Verteidigung weiterhin keinen Rhythmus und defensiv fehlte es ihnen an Intensität. So kamen die Ulmer zum Beispiel mehrfach über die Transition zu einfachen Punkten und zogen mit einem 14:4-Lauf weiter davon (55:36). Auf Löwenseite war es vornehmlich der gute Kapitän Karim Jallow, der sich gegen einen wachsenden Rückstand stemmte. Jedoch konnte er allein nicht verhindern, dass das Strobl-Team nach drei Vierteln deutlich mit 64:47 hinten lag.

Der Löwen-Rückstand in dieser bereits entschiedenen Partie wuchs weiter an, weil das Strobl-Team im letzten Viertel nur noch zehn Punkte erzielte und die Ulmer um ihren starken Andy Obst selbst 27 machten. Positiv war allerdings, dass nach Sananda Fru nun auch die Löwen-Nachwuchsspieler Anthony Watkins und Simon Roosch Einsatzzeit erhielten. Headcoach Pete Strobl hatte damit in dieser Partie alle zwölf Spieler eingesetzt.

Trainerstimmen zum Spiel:


Pete Strobl (Basketball Löwen): „ratiopharm ulm war heute in allen Bereichen das deutlich bessere Team. Wir haben selbst nichts getroffen, leichte Korbleger vergeben und auch von der Freiwurflinie wieder viel liegen lassen. Sie haben uns Druck gegeben und in der Verteidigung waren wir selbst zu schwach. Wir haben versucht dagegen ein Mittel zu finden, aber Ulm war heute einfach die bessere Mannschaft.“

Jaka Lakovic (ratiopharm ulm): „Die Schlüssel zum Erfolg waren heute unsere Defense und die Energie, die wir gezeigt haben. Wir haben auch beim Rebounding eine gute Figur gemacht und lediglich fünf Punkte durch zweite Wurfchancen zugelassen. Am Ende hat uns die Verteidigung auch Mut und Sicherheit gegeben, um zu scoren. Es ist wichtig, dass man mit dem richtigen Mindset und mit Energie in jedes Spiel geht. Das ist uns heute gelungen und hat uns die Möglichkeit gegeben, eine gute Leistung zu zeigen.“


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