Die Heimatpfleger der Stadt suchen Nachwuchs!

Gesucht werden geschichtlich interessierte Menschen, die gerne mitarbeiten möchten.

Symbolbild
Symbolbild | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. Die Heimatpfleger in der Stadt Braunschweig brauchen Nachwuchs. Gesucht werden geschichtlich interessierte Menschen, die gerne mitarbeiten möchten. Das teilt Stadtheimatpfleger Thorsten Wendt in einer Pressemeldung mit.



Einige Stadtteile und Funktionen im Bereich der Heimatpflege seien derzeit vakant. Es gelte, diese Lücken zu schließen. Historisch interessierte Menschen, die Lust haben mitzuwirken, können sich mit dem Stadtheimatpfleger Thorsten Wendt in Verbindung setzen (Telefon 0177 7811404, E-Mail wendtt@web.de).

Mehr als nur Denkmalpflege


Heimatpflege sei laut Arbeitsbeschreibung der Stadt Braunschweig mehr als nur Denkmalpflege. Heimatpflege beschäftige sich auch mit der Ortsgeschichte, Vereins- und Firmengeschichte, Natur-, Landschafts- und Umweltschutz, der Ortsbildung, dem Brauchtum und der plattdeutschen Sprache. Die rund 42 Stadtteilheimatpflegerinnen und -pfleger der Stadt Braunschweig legen die täglichen Ereignisse in Form einer Jahres-Chronik nieder.

Heimatpfleger forschen in den verschiedenen Archiven. Sie führen Interviews mit Zeitzeugen durch und legen deren Erzählungen schriftlich nieder. Sie stellen ihre Arbeit in Ausstellungen, Vorträgen, Führungen, Chroniken, Heimatstuben, Zusammenarbeit mit Schulen, Klönstunden, Festschriften und Veröffentlichungen dar. Ihre Stadtteile stellen Heimatpfleger im Internetauftritt der Stadt Braunschweig dar. Sie wirken zudem als „sonstige Träger öffentlicher Belange gemäß BauGB“ mit bei den Baubauungs- und Flächennutzungsplänen.

Zeit selbst einteilen


Grundsätzlich könne jeder Mitwirkende seine Zeit selbst einteilen, der Zeitansatz sei frei bestimmbar. Jeder Mitwirkende könne seine Schwerpunkte selbst bestimmen.