Diese acht coolen Ideen sollen die Innenstadt bereichern

Diese kreativen und zukunftsorientierten Projekte werden mit Fördermitteln des Landes bedacht.

Sie haben reichlich Ideen für die Braunschweiger Innenstadt.
Sie haben reichlich Ideen für die Braunschweiger Innenstadt. | Foto: Braunschweig Zukunft GmbH/Philipp Ziebart

Braunschweig. Mit kreativen und zukunftsorientierten Projekten wollen acht Gründer die Braunschweiger Innenstadt bereichern. Sie nehmen jetzt an der ersten Runde des Gründungsprogramms Innenstadt der Braunschweig Zukunft GmbH teil und entwickeln in der sechsmonatigen „Gründungswerkstatt“ ihre Konzepte weiter.



Das aus dem niedersächsischen Programm „Resiliente Innenstädte“ geförderte Projekt richtet sich an innovative Vorhaben mit sozialem, kulturellem oder ökologischem Fokus, die neue Impulse für die Innenstadt setzen und zur Vielfalt des Angebots beitragen. Neben Workshops ist die Begleitung durch erfahrene Mentoren ein wichtiger Bestandteil der Gründungswerkstatt. Beim ersten Mentoren-Matching konnten die teilnehmenden Teams ihre Ideen vorstellen und sich im Anschluss vernetzen.

Neue Ideen für die Braunschweiger Innenstadt


„Die Braunschweiger Innenstadt braucht neue Ideen und Konzepte. Das Gründungsprogramm Innenstadt bietet jungen Unternehmerinnen und Unternehmern ideale Startvoraussetzungen für innovative Geschäftsideen. Ich freue mich sehr, dass ich die Teams und ihre Ideen auf ihrem Weg als Mentorin begleiten darf“, so Maria Meibohm, Geschäftsführerin der Buchhandlung Graff, die sich neben weiteren Unternehmern als Mentorin für das Gründungsprogramm Innenstadt engagiert.

Das sind die acht geförderten Projekte:


Mohammed Alkhasawneh entwickelt mit „hui.network“ eine digitale Plattform, die Menschen zusammenbringen soll, um gemeinsame Aktivitäten in der Innenstadt zu organisieren und so das städtische Leben zu stärken.

Daniel Geißler plant eine digitale Plattform zur Stärkung des lokalen Einzelhandels, auf der Kundinnen und Kunden gezielt nach Artikeln in ihrer Nähe suchen und direkt in den Geschäften vor Ort erwerben können.

Mit dem Projekt „Walking with Witches“ konzipiert Johanna Denecke feministische Hörspaziergänge durch die Braunschweiger Innenstadt, die historische Aspekte der Hexenverfolgung sowie damit verbundene Frauenbilder vermitteln und neu einordnen.

Nicole Rapp verfolgt mit „LevelUp“ die Idee einer Bar für die Gaming-Community und Popkultur-Fans, die einen Begegnungsort für gemeinsames Spielen und Austauschen schaffen soll.

Unter dem Titel „Café Inge – Omas gute Stube“ planen Ann-Kathrin Gabka und Nicole Ptassek ein generationenübergreifendes Café, in dem Seniorinnen und Senioren ihre Fähigkeiten und ihr Wissen – etwa Backen oder Handarbeit – weitergeben können.

Das Projekt „Norio“ von Lukas Groß und Chris Töppe sieht den Aufbau eines analogen Community-Fotolabors vor, das Raum für Filmentwicklung, Ausstellungen und den Austausch unter Fotografie-Begeisterten bietet.

Lavinia Sophie Sledzinski und Katharina Rother-Schönfeld möchten als Erweiterung ihres „Gründerinnen Circle“ einen Begegnungsraum für selbstständige und gründungsinteressierte Frauen schaffen, der Workshops, Co-Working und Netzwerkangebote vereint.

Mit „Luma Couture“ planen Claudia Keyik und Melisa Caktu ein Konzept für die Vermietung und den Verkauf hochwertiger Abendmode, das auf nachhaltige Nutzung, individuelle Beratung und Anpassungsservices setzt.

„Mit dem Gründungsprogramm Innenstadt unterstützen wir gezielt Konzepte, die unsere Innenstadt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich bereichern. Die aktuellen Projekte zeigen eindrucksvoll, wie zahlreich, vielfältig und kreativ die Ideen für einen lebendigen Stadtkern sind“, so Jörg Meyer, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. Weitere Infos sind unter www.braunschweig.de/gruendungsprogramm-innenstadt zu finden.

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