Echter Hindu-Tempel soll weitere Sehenswürdigkeit der Stadt werden

In Braunschweig soll ein monumentaler Bau nach indischem Vorbild entstehen. Noch fehlt es aber an einem Grundstück.

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Wie genau der indische Tempel in Braunschweig aussehen soll, ist noch nicht klar (Symbolbild).
Wie genau der indische Tempel in Braunschweig aussehen soll, ist noch nicht klar (Symbolbild). | Foto: pixabay

Braunschweig. Ein echter klassischer Hindu-Tempel nach indischem Vorbild für Braunschweig? Ein solches Bauwerk wäre sicherlich ein Hingucker in der Löwenstadt. Geht es nach der Gemeinde Sri Shankara Narayana Hindu Peeda soll ein solcher Ort in Zukunft Realität werden.



So heißt es auf der Homepage der als gemeinnützige Unternehmergesellschaft firmierenden Braunschweiger Hindu-Gemeinde: "Unsere Vision ist es, langfristig in Braunschweig einen traditionellen Hindu-Tempel zu errichten. Der geplante Tempel soll nach klassischer südindischer Tempelarchitektur gebaut werden." Außerdem solle der Tempel mit einem Raja Gopuram versehen sein – einem monumentalen Turm. Weitere traditionelle Elemente, wie sie in vielen Tempeln in Indien zu finden sind, gehören ebenfalls zum Plan.

Gemeinde sucht Bau-Grundstück


Dieser Plan befindet sich aber noch in einem sehr frühen Stadium. So gibt es zum Beispiel noch kein passendes Grundstück – von einer Baugenehmigung ganz zu schweigen. Um die Vorplanung weiter voranzutreiben, haben die Verantwortlichen eine Gofundme-Kampagne gestartet. Dort heißt es unter anderem: "Mit eurer Hilfe möchten wir: ein Grundstück finden, die Planung starten, diesen Ort Schritt für Schritt realisieren."

Derzeit ist die Ende 2024 gegründete Hindu-Gemeinschaft noch in einem gewöhnlichen Bau in der Saarbrückener Straße beheimatet. Der künftige Tempel soll laut Homepage der Gesellschaft nicht nur der hinduistischen Gemeinschaft dienen, sondern allen Menschen offenstehen – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Religion.

Der Tempel "soll ein Ort der Spiritualität, Begegnung und des gegenseitigen Respekts sein. Gleichzeitig wünschen wir uns, dass der Tempel auch eine kulturelle und architektonische Bereicherung für die Stadt Braunschweig wird", heißt es dort. Der Tempel soll eine besondere Sehenswürdigkeit sein, "die die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbar macht und Braunschweig noch attraktiver gestaltet."