Ein Leuchtturm für Braunschweig: Neuer Jugendplatz im Prinzenpark eröffnet

Einen Anteil an der kompletten Neugestaltung der alten Rollschuhbahn hat auch Basketball-Weltmeister Dennis Schröder.

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Die Skate-Anlage wurde am heutigen Mittwoch eingeweiht.
Die Skate-Anlage wurde am heutigen Mittwoch eingeweiht. | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. Es ist vollbracht: Aus der traditionellen Rollschuhbahn im Prinz-Albrecht-Park ist ein moderner Skatepark mit einer hochwertigen Basketballanlage geworden. Am heutigen Mittwoch wurde der Jugendplatz im Rahmen einer kleinen Feier durch Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum eingeweiht. Auch die ersten Skater und Biker konnten ihre Runden drehen.



Kornblum sprach von einem "einmaligen Leuchtturm", den er heute eröffnen dürfe und der die Stadt noch ein Stück lebenswerter mache. Bereits seit 1950 habe es die alte Rollschuhbahn gegeben. 2001 sei sie zum letzten Mal saniert worden. Nun wurden erneut 1,4 Millionen Euro in eine komplette Neugestaltung investiert.

Baketballtrainer Liviu Călin (li.) gilt als Entdecker von Dennis Schröder. Hier mit Andreas Meisner, Schulleiter der IGS Franzsches Feld zu Schröders Zeiten und Vater von Bundesliga-Basketballer Lukas Meisner.
Baketballtrainer Liviu Călin (li.) gilt als Entdecker von Dennis Schröder. Hier mit Andreas Meisner, Schulleiter der IGS Franzsches Feld zu Schröders Zeiten und Vater von Bundesliga-Basketballer Lukas Meisner. Foto: Matthias Kettling


Der Basketball-Weltmeister aus Braunschweig, Dennis Schröder, habe sich finanziell mit einem erheblichen Teil eingebracht. Denn er selbst sei hier - in der Nähe seiner damaligen Schule - als Basketballer entdeckt worden. Der größere Basketball-Platz ist daher mit seinen übergroßen Initialen "DS" und seiner Spielernummer 17 als Bodenmuster gestaltet.

Jugendliche konnten sich einbringen


Kornblum wies zudem daraufhin, dass es seit 2021 einen Beteiligungsprozess gegeben habe, bei dem sich auch die Jugendlichen selbst einbringen konnten.

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum mit Henri, dem Maskottchen der Basketball Löwen.
Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum mit Henri, dem Maskottchen der Basketball Löwen. Foto: Matthias Kettling


Bezirksbürgermeisterin Juliane Krause betonte, dass man den "Rollo", wie der Jugendplatz im Volksmund genannt wird, nun früher als erwartet eröffnen kann. Erst im Juni dieses Jahres war der erste Spatenstich erfolgt. Die Eröffnung sei eigentlich erst für das Frühjahr 2025 geplant gewesen. Daher gehe der Dank an die Bauverwaltung und die ausführenden Firmen. Die Anlage sei Anlaufpunkt für alle Altersgruppen im Östlichen Ringgebiet und darüber hinaus. Die Anlage sei auch barrierefrei und könne von Menschen im Rollstuhl genutzt werden. Besonders gespannt sei sie auf die geplante Sprühnebeldusche, die ab kommenden Sommer für Erfrischung sorgen soll. Auch die Springbrunnenanlage werde im Frühsommer wieder in Betrieb genommen.

Die ersten Biker zeigten ihr Können.
Die ersten Biker zeigten ihr Können. Foto: Matthias Kettling


Der "Rollo" umfasst jetzt einen komplett neu gestalteten Skatepark und ein modernes Basketballareal mit zwei Basketballfeldern zum Basketball- oder 3x3-Spiel (olympisches Streetball). Die Farbpalette in schwarz-weiß-grau mit goldener Linierung orientiert sich am Corporate Design der Basketball Löwen. Zwischen Skatepark und Basketballbereich befindet sich eine Sitztribüne, die als Treffpunkt für die aktiven Jugendlichen und interessierte Zuschauende dient.

Dennis Schröder hat seine Spuren hinterlassen.
Dennis Schröder hat seine Spuren hinterlassen. Foto: Matthias Kettling


Durch die LED-Beleuchtungsanlage wird die tägliche Nutzungszeit insbesondere in den Herbst- und Wintermonaten erweitert, sodass der Platz bis 22 Uhr genutzt werden kann. Danach soll aber definitiv Schluss sein im Sinne der Anwohner, betonten Kornblum und Krause. Freies WLAN soll voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2025 an der "Rollo" zur Verfügung stehen.

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