Feuerwehr zieht Bilanz zum Unwetter-Montag

Der Braunschweiger Rettungsdienst wurde für den Unwettertag massiv aufgestockt.

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Symbolbild | Foto: Rudolf Karliczek

Braunschweig. Die Bilanz zum Unwettertag am gestrigen Montag ist vielschichtig. Das meint die Berufsfeuerwehr Braunschweig und berichtet darüber in einer Pressemitteilung.



Die angekündigten Probleme durch den überfrierenden Regen haben kaum Personenschäden gefordert. Die frühe und umfassende Warnung des Deutschen Wetterdienstes habe Wirkung gezeigt. Die Bürgerinnen und Bürger hätten sich frühzeitig auf die Situation eingestellt.

Auslastung war hoch


Der Braunschweiger Rettungsdienst wurde für den Unwettertag massiv aufgestockt. Alleine in Braunschweig waren acht zusätzliche Rettungs- und Krankenwagen im Dienst. Unwetterbedingte Unfälle durch Sturzereignisse lagen hingegen nur in geringer Anzahl vor. Dennoch waren die zusätzlichen Einheiten durch ein vermehrtes Einsatzaufkommen und durch längere Transport- und Einsatzzeiten hoch ausgelastet.

Gefahrenabwehr als Schwerpunkt


Ein weiterer Einsatzschwerpunkt lag in der Gefahrenabwehr durch herabstützende Dachlawinen und Eiszapfen. Durch das zwischenzeitlich eingesetzte Tauwetter hatten sich zum Teil massive Eiszapfen und auf den Dächern überstehende Schneebretter gebildet. Zum Teil musste der öffentliche Straßenraum abgesperrt werden.

In den Nachtstunden zum Dienstag musste zudem die Brabandtstraße in der Innenstadt gesperrt werden. Auch dort gefährdeten herabstürzende Schneemassen Personen im öffentlichen Verkehrsraum. In diesem Zusammenhang wird auf die Pressearbeit der Stadt im Umgang mit Gefahren durch Eiszapfen und Dachlawinen verwiesen. Die Grundstücks- und Gebäudeeigentümer sind hier in der Pflicht. regionalHeute.de berichtete.