Flächennutzungsplan: Bürger können Stadtentwicklung mitgestalten

Mit einer Reihe von Veranstaltungen möchte die Stadt Braunschweig interessierte Bürger an der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans beteiligen.

Die Stadt stellt ihren Flächennutzungsplan neu auf (Symbolfoto).
Die Stadt stellt ihren Flächennutzungsplan neu auf (Symbolfoto). | Foto: Pixabay

Braunschweig. Die Stadt Braunschweig stellt den Flächennutzungsplan (FNP) neu auf. Dies sei notwendig, weil der bestehende FNP aus dem Jahr 1979 an neue Bedarfsprognosen, die aktuelle rechtliche Planungspraxis und zukunftsweisende städtebauliche Ziele angepasst werden müsse, wie es in einer Pressemitteilung der Verwaltung heißt. Bürger können an der Auswahl der Flächen und deren Nutzung mitwirken – schon bald starten dazu einige Veranstaltungen.



Der FNP steuert die Entwicklung von Baugebieten und anderen Flächennutzungen im gesamten Stadtgebiet in Grundzügen. Der Vorentwurf zum "Flächennutzungsplan 2024" sei laut Stadt ein Plan der Möglichkeiten: Er informiere darüber, wo Bauflächen entwickelt werden können, und diene als Arbeitsgrundlage für die Beteiligung der Öffentlichkeit. Deshalb enthalte er mehr potenzielle Flächen, als zur Deckung des absehbaren Bedarfs notwendig seien, und biete so Alternativen an.

"FNP-Tag" zum Auftakt


Aufgrund des Planumfangs gibt es zur Beteiligung mehrere Veranstaltungen. Den Auftakt macht ein "FNP-Tag" am Samstag, 7. Februar im Großen Sitzungssaal des Rathauses, Platz der deutschen Einheit 1. Zwischen 11 und 15 Uhr bieten Plakate Hintergrundinformationen zu Themen wie Wohnen, Gewerbe, Grünräumen und Umwelt, die kommentiert werden können. Stündlich sind Vorträge mit Informationen zum FNP zu hören. Planerinnen und Planer der Stadtverwaltung und der bearbeitenden Planungsbüros beantworten Fragen.

Bezirksbezogene Veranstaltungen


Auf den FNP-Tag folgen sechs dezentrale Veranstaltungen, die stadtbezirksbezogen informieren. Sie finden jeweils von 18 bis 20 Uhr an unterschiedlichen Orten statt und beginnen jeweils mit einem Vortrag. Plakate bieten detaillierte Informationen zu den einzelnen Flächen, Planerinnen und Planer beantworten Fragen. Auch hier können Kommentare angemerkt werden, die dann im Plenum zusammengetragen werden.

Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Interessierte hier.