"Flunder" lotet Bedarf an Fahrradabstellplätzen aus

Derzeit wird die mobile Abstellplattform in der Schunterstraße im Östlichen Ringgebiet getestet.

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Noch bis zum März steht die Fahrradflunder in der Schunterstraße.
Noch bis zum März steht die Fahrradflunder in der Schunterstraße. | Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. An manchen Orten in der Stadt ist der Bedarf an Abstellmöglichkeiten für Fahrräder größer als das Angebot. Um herauszubekommen, wo Stellplätze fehlen und man gegebenenfalls neue schaffen muss, hat die Stadt Braunschweig die sogenannte Fahrradflunder angeschafft. Seit Anfang des Jahres wird sie in der Schunterstraße getestet. Mitte März zieht sie dann zum Rudolfplatz.



Die Fahrradflunder ist eine mobile Abstellplattform in der Größe eines Autostellplatzes und ersetzt diesen zunächst temporär. Laut einer Pressemitteilung der Stadt vom Dezember soll die "Flunder" zukünftig an verschiedenen Standorten mit hoher Nachfrage nach Fahrradparkplätzen aufgestellt werden, um dort für Entlastung zu sorgen und geeignete Standorte für neue fest installierte Fahrradbügel zu finden. Wird der temporäre Standort von den Fahrradfahrern positiv angenommen, soll die Fahrradflunder abgebaut und in der Folge feste Fahrradbügel installiert werden.

Die Auslastung an einem Montagvormittag hielt sich in Grenzen.
Die Auslastung an einem Montagvormittag hielt sich in Grenzen. Foto: Alexander Dontscheff


Die "Flunder" kann aber auch dafür genutzt werden, auf temporäre Ereignisse mit Verkehrsspitzen und hohem Abstellbedarf zu reagieren. Sie hat fünf Bügel, an denen bis zu zehn Räder abgestellt werden können. Die Beschaffung weiterer "Fahrradflundern" werde derzeit geprüft. Die Beschaffungskosten lagen bei 4.600 Euro. Die Standorte für die zweite Jahreshälfte werden derzeit geprüft.


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