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Hydrauliköl verloren - Feuerwehr streute 2.500 Kilo Bindemittel


Die Feuerwehr Braunschweig musste am Freitag zu einigen Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Symbolfoto: Robert Braumann
Die Feuerwehr Braunschweig musste am Freitag zu einigen Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Symbolfoto: Robert Braumann Foto: Robert Braumann

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15.12.2017

Braunschweig. Während der Reinigungsarbeiten der Geh- und Radwege im Bereich Waisenhausdamm, Friedrich-Wilhelm-Straße und Bankplatz bemerkte der Fahrer einer Kehrmaschine einen Schaden an der Fahrzeughydraulik. Leider war zu diesem Zeitpunkt bereits ein großer Teil der zur Reinigung vorgesehenen Flächen befahren und verschmutz worden.


Die Feuerwehr Braunschweig setzte einen Führungsdienst zur Lageerkundung ein. Da es sich überwiegend um gepflasterte Wege handelte musste die Ölspur „von Hand“, also mit Bindemittel und Besen aufgenommen werden. Zur Beseitigung wurde der Umweltzug der Berufsfeuerwehr und der Fachzug 80 (Personalreserve Nord) der Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig eingesetzt.

Fast 2.500 Kilo Bindemittel mussten aufgetragen und zur Aufnahme des Hydrauliköls eingearbeitet werden. Durch die Firma ALBA wurden anschließend zwei Kehrmaschinen zur Auffegen des Bindemittels eingesetzt.

Neben 12 Kollegen der Berufsfeuerwehr waren auch 21 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Braunschweig für sechs Stunden im Einsatz. Der Fachzug 80 war zusammen gesetzt aus folgenden Ortsfeuerwehren:
Schapen, Völkenrode, Bevenrode und Dibbesdorf.

Weitere Einsätze im Stadtgebiet


Parallel zu diesem Zeit- und Personalintensiven Umwelteinsatz wurden drei weitere Ölspuren mit dem Ölspurbeseitigungsfahrzeug auf Straßen in Rüningen, in der Weststadt und vom Brodweg bis zum Messeweg bearbeitet, bei einem Wasserschaden am Altewiekring konnten die Bewohner durch zügiges Absperren des Hauptwasserhahnes Schlimmeres verhindern. Von der Feuerwehr waren zwar Kräfte der Südwache alarmiert, mussten aber nicht mehr tätig werden.

Ebenfalls zu dieser Zeit fiel eine Gartenlaube in einem Gartenverein Am Soolanger in Gliesmarode vermutlich der Tat eines Brandstifters zum Opfer. Der Löschzug der Hauptfeuerwache konnte eine Ausbreitung auf benachbarte Gartenhäuser verhindern.


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