Kinderklinik Braunschweig: Fußballfans spenden 15.000 Euro

Der Fußballfanclub Wipshäuser Löwen spendete 15.000 Euro an die Kinder- und Jugendklinik des Städtischen Klinikums Braunschweig.

Große Freude bei der Spendenübergabe. V. l. n. r.: Lennart Lühn, Dr. Andreas Beilken, Steffen Ansorge, Helmut Reise, Christine Wolnik und Ulrike Bohle.
Große Freude bei der Spendenübergabe. V. l. n. r.: Lennart Lühn, Dr. Andreas Beilken, Steffen Ansorge, Helmut Reise, Christine Wolnik und Ulrike Bohle. | Foto: skbs/Björn Petersen

Braunschweig. Leidenschaft für Fußball und gemeinsames Engagement für den guten Zweck liegen beim Fußballfanclub Wipshäuser Löwen nah beieinander: Beachtliche 15.000 Euro spendete der Verein Anfang März an die Kinder- und Jugendklinik des Städtischen Klinikums Braunschweig (skbs). Eine große Summe für einen Verein mit 40 Mitgliedern.



„Die Realität ist aber, dass mittlerweile fast das ganze Dorf an den Spendenveranstaltungen teilnimmt“, erklärt Lennart Lühn von den „Löwen“. „Auf dem Dorf kümmert man sich untereinander nochmal ganz anders um seinen Nächsten, und dort muss es ja nicht aufhören.“ Bereits seit gut 15 Jahren unterstützt der Verein die Kinderklinik des skbs. Dabei sind mittlerweile fast 100.000 Euro an Spendengeldern zusammengekommen. „Der Elan ist über die Jahre sicherlich nicht weniger geworden. Und wenn man dann hier vor Ort sieht, wofür das Geld genutzt wird, dann macht einen das schon stolz, was man als Gemeinschaft erreichen kann“, so Lühn.

Spenden erlauben der Kinderklinik „das gewisse Etwas”


Auch für dieses Jahr ist der Termin für das Spendengrillen in Wipshausen fest eingeplant. „Wir machen das immer am spielfreien Wochenende im November“, berichtet Steffen Ansorge. Damit fällt das Event voraussichtlich auf den 14. November. Auch ein Spendenlauf ist in Planung. Wie wichtig solche Spenden für die Kinderklinik sind, erklärt Dr. med. Andreas Beilken, Chefarzt der Kinderklinik: „Durch Spenden ist es uns möglich, den Kindern und Eltern auch mal etwas Besonderes zu bieten, was sonst vielleicht nicht im Budget wäre.“ Durch die Spendengelder sollen dieses Mal bessere Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern geschaffen werden, deren Kinder stationär eingeliefert werden. „Wenn noch etwas übrigbleibt, wollen wir die Klinik gerne noch etwas kindgerechter gestalten.”

Die Umgestaltung und Ausstattung der Kinderklinik seien speziell vor dem Hintergrund des Neubaus und des damit verbundenen Umzugs etwas auf der Strecke geblieben. „Man darf nicht vergessen, dass die Klinik ja kein Profitunternehmen ist und Gelder sehr gezielt verteilt werden. Dadurch, dass die Kinderklinik ja aktuell eigentlich nur in einem provisorischen Gebäude ist, war es mit Blick auf die Zukunft schwer, für Verbesserungen Mittel zu bekommen. Umso wichtiger sind dann solche Spenden, die nicht nur Basisanschaffungen erlauben, sondern uns Spielraum für das gewisse Etwas geben“, erklärt Helmut Reise, Vorstand des Fördervereins des Klinikums.