Kunst trifft Wissenschaft: 3 Millionen Euro für die TU Braunschweig

Künstler vor Ort, Ausstellungen, Festivals – das ist an der TU geplant.

Veranstaltung des Science and Art Lab.
Veranstaltung des Science and Art Lab. | Foto: TU Braunschweig

Braunschweig. Mit rund drei Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen das Projekt „Grounding the Human: Niedersachsen“. Das Vorhaben des Science and Art Lab der TU Braunschweig bringt Forscher niedersächsischer Hochschulen mit internationalen Künstlern zusammen.



Ziel sei es, neue Ideen für ein gesundes, zukunftsfähiges Leben in städtischen und ländlichen Räumen zu entwickeln sowie Kunst und Wissenschaft auf innovative Weise zu verknüpfen, teilt die TU jetzt mit. Geplant sind unter anderem die Ausweitung des Artist-Residency-Formats, zwei Festivals sowie ein begleitendes Wirkungsmonitoring.

Neue Möglichkeiten des Austauschs


„Indem wir uns als TU Braunschweig dem Feld der Kunst öffnen und gemeinsame Projekte starten, schaffen wir neuartige Möglichkeiten des Austauschs, der Reflexion und Diskussion unserer breiten Spitzenforschung“, kommentiert Angela Ittel, Präsidentin der TU Braunschweig, das Projekt, das Forscher und Künstler zusammenbringt.

Die einzelnen Kollaborationsprojekte kreisen um das Themenfeld „Gesundes Leben – Gesunde Lebensräume“, das in der Agenda Zukunft Niedersachsen als zentraler Schwerpunkt beschrieben ist. Die Arbeitsphase von bis zu 24 Monaten wird durch internationale Experten aus verschiedenen Disziplinen begleitet.

Das im Projekthaus der TU Braunschweig angesiedelte Science and Art Lab knüpft im Rahmen von „Grounding the Human: Niedersachsen“ an seine bisherigen, sehr erfolgreichen und in Deutschland noch raren Erfahrungen in der Verbindung von Kunst und Wissenschaft an. Geplant ist, die an der TU bereits etablierte Artist Residency auch an weiteren niedersächsischen Hochschulen zu initiieren. Bei diesem Format ist jeweils ein Künstler für mehrere Monate an einer Hochschule zu Gast, um dort in Forschungslaboren und gemeinsam mit Wissenschaftlern zu arbeiten.

Außerdem sind zwei Festivals geplant, in denen die entstandenen Ergebnisse – von Designobjekten bis hin zu audiovisuellen Installationen – einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Von Beginn an ist zudem ein Wirkungsmonitoring durch das Fraunhofer-Institut CeRRI vorgesehen, das die transdisziplinären Forschungsansätze bereits im Projektverlauf evaluiert.

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