Landvolk Braunschweig entzündet Mahnfeuer


Symbolfoto: Pixabay
Symbolfoto: Pixabay Foto: Pixabay

Braunschweig. Am Montag, den 4. November, um 16 Uhr rufen die Bauern zu einem "Mahnfeuer" in Braunschweig auf. Das "Mahnfeuer " wird in der Feldmark Mascherode entzündet. Sie möchten damit auf die aktuelle politische Entwicklung im Bereich von Düngung, Insekten- und Klimaschutz aufmerksam machen. Dies berichtet das Landvolk Braunschweig.


Die aktuellen politischen Entwicklungen im Bereich von Düngung, Insekten- und Klimaschutz würden die Axt an die Basis unserer bäuerlichen Betriebe legen. Dabei hätten die beiden letzten Jahre gezeigt, dass die zunehmenden Klimaextreme die Betriebe auch, ohne auf kurzfristigen politischen Erfolg zielende Maßnahmen der Bundesregierung, stark belasten würden. Offensichtlich würden die in der Millionenmetropole Berlin handelnden Politiker völlig den Bezug zu den Verhältnissen im ländlichen Raum verloren haben.

Landwirtschaft werde nur noch als Gefahr angesehen und nicht mehr als das, was sie ist, nämlich der Teil unserer Wirtschaft, der für gesunde, nachhaltige Nahrung sorge und auf den man auch in einem Industrieland nicht verzichten könne. Bisher hätten die Bauern auch vielfach in freiwilligen Kooperationen zum Wohl des Umweltschutzes mitgearbeitet. Das sei vorbei, wenn es nur noch Naturschutz mit der „Knute“ von oben gäbe.

Wo unsere Pflanzen durch politische Vorgaben hungern müssten, gäbe es kein Verständnis von der Seite der Bauern. In den letzten Wochen wurden in einer Bewegung „von unten“ vielfach Grüne Kreuze und auch andere Symbole auf den Feldern aufgestellt. Jetzt rufen die Bauern zu einem „Mahnfeuer“ in Braunschweig auf!
Am 4. November um 16 Uhr in der Feldmark Mascherode werden wir ein „Mahnfeuer“ entzünden und zu dieser Aktion die Verantwortlichen aus der Politik und den Medien einladen.

Die Bauern machen auf die Dramatik der Situation aufmerksam, in dem die Bauern und dadurch auch der gesamte ländliche Raum stecken würden. Die Bauern laden ein auch Familien und Freunde mitzubringen und laden Sie auch diejenigen mit ein, die in den Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum arbeiten und damit auch direkt vom Wohl und Wehe der Landwirtschaft abhängig seien.

Getreideaussaat und Rübenernte müssten in diesen Stunden hinten anstehen und ruhen, wenn die Landwirtschaft aufsteht und deutlich macht, dass Haupt-, Nebenerwerbsbetriebe, konventionelle und biologisch wirtschaftende Bauern gemeinsam dafür stehen würden, damit auch unsere Kinder noch eine Zukunft in einer nachhaltigen und bäuerlich geprägten Landwirtschaft hätten.


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