Lebensraum für seltene Arten: Das plant die Stadt

Mit den Maßnahmen am Rande von Braunschweig sollen auch alte Eichen und Eschen entlastet werden.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Pixabay

Braunschweig. Die Stadtverwaltung plant demnächst in Riddagshausen Gehölzpflegemaßnahmen. Damit sollen unter anderem die Lebensbedingungen seltener Arten verbessert werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt.



Die Gehölze am "Lagesteich" und am "Spitzer Teich" südlich der Klosterkirche in Riddagshausen seien stark verdichtet und hätten sich zum Teil auf die benachbarte Piepenwiese ausgebreitet. Die beiden Teiche seien komplett mit Weiden zugewachsen. Auf dem Damm dazwischen wachsen etliche große Eichen und Eschen, die inzwischen durch die anderen Gehölze stark beschattet und eingeengt würden.

So sollen alte Bäume erhalten werden


Gerade die alten Bäume würden seltenen Käferarten, wie dem streng geschützten Eremiten, wichtigen Lebens- und Brutraum bieten. Da die Käfer besonnte Bäume in lichtem Bestand bevorzugen, werde das Gehölz ab Mitte Februar gelichtet. Auch sei vorgesehen, die Kronen der alten Eichen und Eschen zu entlasten, um die Bäume langfristig zu erhalten. Die Teiche sollen wieder sonnenbeschienener Lebensraum für Frösche und Molche werden.

Bereits in den kommenden Monaten, wenn der Frühling beginnt, würden sich die gelichteten Flächen neu begrünen.