Magdeburger Halbkugeln ziehen um

Mit dem neuen Standort rücken die Halbkugeln näher an die weiteren städtepartnerschaftlichen Symbole im Bürgerpark und seiner Umgebung heran und dokumentieren dauerhaft die Verbundenheit.

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Symbolfoto | Foto: Pixabay

Braunschweig. Die beiden bunt gestalteten Magdeburger Halbkugeln, die seit 2002 zwischen Georg-Eckert-Straße und Langedammstraße am ehemaligen Galeria-Kaufhaus an die Städtepartnerschaft zwischen Braunschweig und Magdeburg erinnern, finden im Kiryat-Tivon-Park ein neues Zuhause. Dort werden sie am Mittwoch, 25. Februar, um 10 Uhr durch Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum und Simone Borris, Oberbürgermeisterin Magdeburgs, enthüllt. Dazu ist die Bevölkerung eingeladen. Treffpunkt für alle Interessierten ist der Kiryat-Tivon-Park, Freifläche vor dem Hotel Steigenberger am Übergang zur Volkswagen Halle.



Mit dem neuen Standort rücken die Halbkugeln näher an die weiteren städtepartnerschaftlichen Symbole im Bürgerpark und seiner Umgebung heran und dokumentieren dauerhaft die Verbundenheit – wie der Kiryat-Tivon-Park, die Nîmesstraße und die Soussebrücke sowie die Bandungbrücke, und zuletzt das 2021 so benannte Zhuhai-Ufer und der Bath Garten.

Zeichen der Partnerschaft


Die Halbkugeln waren im Jahr 2002 ein Geschenk Magdeburgs an die Stadt Braunschweig zum 15-jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft. Die aktuellen Motive der Kugeln mit der Magdeburger Jungfrau und dem Braunschweiger Löwen wurden 2024 im Rahmen eines Wettbewerbs durch zwei Kinder entworfen und durch die Jugendkunstschulen beider Partnerstädte verwirklicht. Im Vorfeld der Aufstellung im Kiryat-Tivon-Park wurden beide Halbkugeln durch die Jugendkunstschule buntich restauriert.

Die Magdeburger Halbkugeln


Mit den Magdeburger Halbkugeln wies Otto von Guericke die Wirkung des Luftdrucks nach. Im Rahmen eines spektakulären Experiments mit Pferdegespannen ließen sich im Jahr 1657 die beiden Halbkugeln, innerhalb derer ein Vakuum herrschte, durch den von außen wirkenden Luftdruck nicht auseinanderziehen. Der Ablauf des Experiments wird stilistisch am neuen Standort der Halbkugeln im Kiryat-Tivon-Park dargestellt: Die Zuwegungen zu den beiden Halbkugeln sind mit Gestaltungspflaster hergestellt, um die Hufspuren der ziehenden Pferde zu symbolisieren. Die Fläche zwischen den beiden Halbkugeln ist mit Platten befestigt. So können am neuen wie am alten Standort bequem Fotos gemacht werden.

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