Braunschweig. Gegen einen Jugendwart einer örtlichen Jugendfeuerwehr sollen nach Angaben der Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen aufgenommen worden sein.
Wie Braunschweigs Polizeisprecherin Julia Scharfenberg gegenüber regionalHeute.de berichtet, sei eine Anzeige eines minderjährigen Opfers Anlass für die Ermittlungen gewesen. Die Anzeige sei laut Scharfenberg am 19. Februar bei der Polizei eingegangen. Dem Beschuldigten werde vorgeworfen, einem weiblichen, minderjährigen Mitglied der Feuerwehr Bildaufnahmen seines Intimbereichs übersendet zu haben. Im Zuge der Ermittlungen sei dann durch die Polizei eine sogenannte Gefährderansprache durchgeführt worden. Dem Beschuldigten sei hierbei insbesondere jegliche Kontaktaufnahme zum Opfer untersagt worden.
Ermittlungen wegen häuslicher Gewalt
Darüber hinaus soll es laut Polizei im privaten Umfeld des Beschuldigten zu weiteren mutmaßlichen Straftaten im Bereich der häuslichen Gewalt gekommen sein, die ebenfalls Gegenstand laufender Ermittlungen seien.
Die Ermittlungen hinsichtlich des Versendens der Bildaufnahmen sind inzwischen abgeschlossen. Die entsprechende Strafakte sei nun an die zuständige Staatsanwaltschaft Braunschweig übermittelt worden, so Scharfenberg.

