Braunschweig. Im vergangenen Oktober hat die mutmaßliche Vergewaltigung einer jungen Frau in einem Uber für Aufsehen gesorgt. Damals wurde auch rasch ein Tatverdächtiger ermittelt und ein Untersuchungshaftbefehl gegen diesen erlassen. Doch nun gibt es eine überraschende Entwicklung in dem Fall.
In den frühen Morgenstunden des 19. Oktober 2025 war die 20-Jährige in einem Uber auf dem Heimweg. In Lehndorf soll es dann zu der Vergewaltigung gekommen sein. Tatverdächtig war der 26-jährige Fahrer des Wagens, der nur wenige Tage später festgenommen werden konnte – regionalHeute.de berichtete. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann im Anschluss in Untersuchungshaft genommen.
Darum wurde der Verdächtige entlassen
Wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Anfrage von regionalHeute.de bestätigte, wurde der Haftbefehl des Amtsgerichts Braunschweig gegen den Beschuldigten auf deren Antrag vom 7. November aufgehoben. Zugleich sei der Beschuldigte aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Ein dringender Tatverdacht gegen den Beschuldigten wegen Vergewaltigung habe sich aufgrund der Ermittlungsergebnisse nicht mehr aufrechterhalten lassen. Die Ermittlungen würden jedoch – insbesondere im Hinblick auf die Rekonstruktion des von der Zeugin geschilderten Tatgeschehens – derzeit andauern.

