Braunschweig. Nachdem am vergangenen Sonntag die Fußballfans das Stadion an der Hamburger Straße verlassen hatten, führten 76 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Braunschweig eine umfangreiche Prüfung nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz durch.
Der Einsatz richtete sich laut Pressemitteilung des Zolls an das eingesetzte Sicherheitspersonal, das von externen Unternehmen gestellt wurde. Im Fokus der Kontrolle standen insbesondere die ordnungsgemäße Anmeldung der Beschäftigten durch die Arbeitgeber, die Einhaltung des gesetzlichen Mindestlohns, mögliche illegale Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften sowie die Erfüllung der Mitführungspflicht von Ausweisdokumenten.
Sicherheitspersonal besonders im Fokus
Das Wach- und Sicherheitsgewerbe ist im Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz ausdrücklich aufgeführt und zählt regelmäßig zu den besonders prüfungsrelevanten Branchen. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Beschäftigte nicht ausreichend über ihre gesetzlichen Mitführungspflichten informiert werden.
Bei der Kontrolle wurden 247 Personen überprüft. Die Auswertung der vor Ort erhobenen Daten werde noch andauern, teilt der Zoll mit. Weitere Prüfungen der Geschäftsunterlagen bei den betroffenen Arbeitgebern sowie Nachermittlungen im Innendienst schließen sich an.
Die Einsatzleitung zieht eine positive Bilanz: "Die Maßnahme verlief geordnet und ohne Komplikationen. Wir haben das eingesetzte Personal zu den Arbeitsbedingungen befragt, nun folgt die Auswertung der erhobenen Daten."

