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Wolfsburg: Nach Spendenaufruf: Zirkus-Familie ist unendlich dankbar



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Nach Spendenaufruf: Zirkus-Familie ist unendlich dankbar

Corona hat den Traditions-Zirkus "Rudolf Busch" stark gebeutelt. Bedingt durch den Lockdown hängt der Zirkus seit Monaten im Winterquartier bei Wolfsburg fest und steht kurz vor dem Ruin. Dank eines Aufrufs auf regionalHeute.de sind bei der Familie etliche Spenden eingegangen.

von Anke Donner


Die Familie Frank hofft, dass es bald wieder Auftritte des Traditions-Zirkus "Rudolf Busch" geben kann. Bis dahin harren sie in ihrem Winterquartier aus und sind auf Spenden angewiesen. Foto: Zirkus Rudolf Busch

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Region. Seit beinahe einem Jahr sitzt Zirkusdirektor Gerhard Frank mit seiner 35-köpfigen Zirkusfamilie und zwölf Tieren im Winterquartier im Wolfsburger Ortsteil Reislingen fest. Wann der Zirkus weiterreisen und auf Tournee gehen darf, ist bis heute ungewiss. Dabei werden die Einnahmen aus den Vorstellungen dringend gebraucht. Das Geld reicht kaum noch, um die Familie und die Tiere zu versorgen. Hilfe gab es aber nun von vielen regionalHeute.de-Lesern, die fleißig spendeten.



Seit dem Spendenaufruf in unserer Online-Tageszeitung vor gut zwei Wochen sind bei der Familie Frank viele Spenden eingegangen. "Wir sind wirklich froh. Unsere Tiere haben ein super guten Vorrat an Heu, Stroh und Kraftfutter und es melden sich ab und an immer noch Leute, die Futter für unsere Tiere kaufen oder sogar bringen. Dafür sind wir sehr, sehr dankbar. Wir können es garnicht in Worte fassen, wie dankbar wir dafür sind", berichtet Stephanie Riedesel ganz gerührt. Auch finanziell sei die Familie unterstützt worden, so dass damit die Kosten für Hufschmied und Tierarzt gedeckt werden konnten.

Ostern naht


Die Familie Frank und ihre zwölf Tiere würde sich auch weiterhin über Unterstützung freuen. Egal, ob in Form von Gutscheinen, Geld oder Sachspenden. Gerade in Hinblick auf Ostern würden sich besonders die kleinen Zirkusfamilien-Mitglieder über eine Osterüberraschung freuen. Spenden holt die Familie auch gerne ab, wenn nicht die Möglichkeit besteht, diese zum Zirkus zu bringen. Natürlich werden dabei die geltenden Hygienevorschriften eingehalten, verspricht Stephanie Riedesel. Wer also etwas für die Familie und ihre zwölf Tiere spenden möchte, kann das direkt vor Ort im Winterquartier (altes Betonwerk, Sandkrugstraße 1, 38446 Wolfsburg) machen oder telefonisch unter 01517 4360 835 Kontakt mit der Familie aufnehmen.


Geldspenden können auf das Konto des Zirkus eingezahlt werden unter: Albani-Albert Frank, IBAN: DE33 1001 0010 0541 4611 36, BIC: PBNKDEFF

Achtung, falsche Spendensammler


Stephanie Riedesel möchte unbedingt noch auf eine Betrugs-Masche aufmerksam machen, die nichts mit dem Zirkus ihrer Familie zu tun hat. Derzeit sind Leute von Haus zu Haus unterwegs, die Spenden sammeln. "Die gehören nicht zu uns", macht Stephanie Riedesel deutlich und warnt davor, Spenden herauszugeben. "Uns wurde mitgeteilt, dass gespendet wurde, aber leider haben wir selbst nichts von den Spenden gesehen. Ich habe denen, die uns nach der Spende besucht haben, gesagt, dass sie uns einfach anrufen und nachfragen sollen", so Stephanie Riedesel und schickt ein dickes Dankeschön an alle, die mit ihrer Spende geholfen haben.


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