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Nächtlicher Ausflug sorgt für Feuerwehr-Einsatz: Kalb „Udo“ aus Gülle-Anlage befreit

Das Tier wurde mit einem Feuerwehr-Kran und einem speziellen Hebegeschirr aus der Grube geholt.

Udo hielt die Feuerwehr auf Trab.
Udo hielt die Feuerwehr auf Trab. Foto: Feuerwehr Braunschweig

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17.07.2020

Braunschweig. Ein missglückter Ausflug des Kalbs „Udo“ führte zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr Braunschweig bei einem Forschungsinstitutes an der Bundesallee am späten Donnerstagabend. Das berichtet die Feuerwehr Braunschweig in einer Pressemitteilung.


Der nächtliche Ausflug des Kalbs endete in einer Gülle-Anlage des landwirtschlichen Forschungsinstitutes. Durch die diensthabenden Tierpfleger wurde das Tier in einer Güllegrube am Donnerstagabend entdeckt. Udo war in die Beton-Grube durch eine 70 mal 70 Zentimeter große Öffnung abgestürzt. Zu seinem Glück war die Grube nicht vollständig mit Gülle gefüllt und auch durch seinen Sturz hatte er sich nicht schwer verletzt.

Die herbei gerufenen Einsatzkräfte der Feuerwehr Braunschweig konnten Udo nach einer ersten Sedierung durch eine Tierärztin mit dem Feuerwehr-Kran und einem speziellen Hebegeschirr für Tiere sicher aus der engen Grube befreien. "Durch den umsichtigen Einsatz aller Kräfte konnte das Kalb ohne größere Verletzungen sicher und lebend aus der Grube befreit werden. Die kommende Nacht wird Udo unter Beobachtung mit einer neuen Portion Stroh im sicheren Stall verbringen", so die Feuerwehr.

THW stand in Bereitschaft


Da zum Beginn des Einsatzes nicht klar war, ob eine schonende Rettung von Udo durch die sehr schmale Öffnung möglich war, wurden zusätzliche Einheiten des THW Ortsverband Braunschweig in Bereitstellung versetzt um im Notfall die 25 cm dicke Beton-Abdeckung der Güllegrube zu entfernen. Ein THW-Fachberater kam zusätzlich an die Einsatzstelle. Im Einsatz waren die Kräfte der Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr, die Ortsfeuerwehren Lamme und Watenbüttel sowie das THW Braunschweig.


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