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"ne Kappe Buntes": Es lebe der P(r)unk!

von Marian Hackert


Samstagabend in der Stadthalle Braunschweig tischte die MKG wieder "ne Kappe Buntes" auf. Fotos/Videos: Marian Hackert

Braunschweig. Am Samstag um 19:11 Uhr war es wieder soweit. „'ne Kappe Buntes" - Die Karneval-Show der Mascheroder Karnevalgesellschaft (MKG) fand im Großen Saal der Stadthalle statt. Mit dem diesjährigen Motto „Es lebe der P(r)unk!“ sollten die Veranstalter nicht zu viel versprochen haben.


Eine "freche und fetzige Mischung aus Garde- und Showtänzen, stimmungsvollen Gesangsbeiträgen und witzigen Reden" hatte die MKG in Aussicht gestellt - und die Organisatoren sollten Wort halten. Nach den Grußworten des Präsidenten Jürgen Buchheister, Oberbürgermeister Ulrich Markurth und des Dreigestirns um Prinz, Bauer und Till war die Bühne frei für die knapp vierstündige Show. Durch den Abend führte Sitzungspräsident Jan Brendel, der nicht nur beim Eröffnungslied musikalisches Talent bewies, sondern auch die eine oder andere "Rakete" startete und für jeden Showgast die richtige Ansage parat hatte.

Holger Bormann neuer Ehrennarr


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Holger Bormann wurde in den Ehrenkreis der MKG aufgenommen. Foto:



Die Ehrenarrenwürde wurdein diesem Jahr Holger Bormann zuteil. Der Mitinhaber des "weltbekannten" Autohauses Gebrüder Bormann aus Wolfenbüttel, bedankte sich für die Ehrung, wobei seine Dankesrede perfekt ins närrische Programm passte: "Ich habe michjüngst über die Geschichte der MKG aufklären lassen und in der Historiegelesen, dass im Jahr 1964 ein Schriftführer mit seinem Auto in die Oker gefahren ist. Dabei gingen alle Unterlagen verloren - bei mir gibt es genügend Autos und damit fährt man auch garantiert nicht in die Oker!", so der mittlerweile 23. Ehrennarr.

Als langjähriger Aktivposten in der Braunschweiger Karneval-Szene, Mitglied der 111er und Mitveranstalter des "Handwerkerkarnevals" in Wolfenbüttel, lag die Wahl zum Ehrennarr nur nahe.

Männer ausnahmslos Vogelscheuchen


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Jan Brendel moderierte nicht nur, er zeichnete sich auch als Sänger aus. Foto:



Auch die Büttenreden durften in diesem Jahr nicht fehlen. Jutta Heinemann schob einen "Werbeblock" ein und zeigte auf, wie sehr alle anwesenden Närrinnen und Narren bereits der "Propaganda" des Marketings auf den Leim gegangen sind. Kerstin Musiol ging es in ihrer Bütt weniger um Werbung - vielleicht im entfernten Sinne - denn sie schilderte als "freche Hexe" unter anderem, warum es Frauen vor dem Spiegel schwerer haben, Männer jedoch ausnahmslos als Vogelscheuchen herhalten müssen.

Natürlich durften in dem fast vierstündigen Programm auch die Tanzeinlagen nicht fehlen. Und auch die ganz kleinen Fünkchen ernteten mit ihrer Performance als Bienchen stürmischen Applaus. Traditionell mit dem Lied "Wo ist die Ananas" endete der offizielle Teil der Show, bevor die Party im Foyer noch bis in die frühen Morgenstunden weiter ging.

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