Neu eröffnete Kinderoase: Rückzugsort für kleine Patienten

Tumorerkrankte Kinder haben in Braunschweig einen neuen Ort, um sich vom Behandlungsalltag zu erholen.

Freuen sich über die Eröffnung: Schirmherr und Bundestagsabgeordneter Dr. Christos Pantazis; 1. Vorsitzender des Vereins Weggefährten, Dr. Thomas Lampe; Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum; Geschäftsführer des skbs, Jan-Olaf Klok; Erster Stadtrat Christian A. Geiger.
Freuen sich über die Eröffnung: Schirmherr und Bundestagsabgeordneter Dr. Christos Pantazis; 1. Vorsitzender des Vereins Weggefährten, Dr. Thomas Lampe; Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum; Geschäftsführer des skbs, Jan-Olaf Klok; Erster Stadtrat Christian A. Geiger. | Foto: Kevin Galasso, skbs

Braunschweig. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des städtischen Klinikums Braunschweig werden seit etwa 1960 onkologisch erkrankte Kinder und Jugendliche betreut und therapiert. Seit dem gestrigen Donnerstag haben die jungen Patienten nun einen neuen Rückzugsort – die Kinderoase.



Die Kinderoase ist ein Gemeinschaftsprojekt des Klinikums Braunschweig und des Vereins WegGefährten und stärkt somit weiterhin die langjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit, wie es in einer Pressemitteilung des Klinikums heißt. In der Nähe des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin bietet die Kinderoase Raum zum Durchatmen: Abseits von Behandlungszimmern und Stationsalltag können Eltern, Kinder und Geschwister zur Ruhe kommen, einfach Zeit miteinander verbringen, übernachten oder an den vielfältigen Angeboten der WegGefährten teilnehmen: Austausch mit anderen betroffenen Familien, Mal- und Bastelaktivitäten, Besuch von Gesprächskreisen oder Trauerbegleitung.

Die WegGefährten, Elternhilfe zur Unterstützung tumorkranker Kinder Braunschweig e.V. wurde von betroffenen Eltern und Mitgliedern des Klinikpersonals im September 2002 gegründet. Seit Mai 2024 wurde am Standort Fichtengrund umgebaut.

Durch zahlreiche Spenden möglich geworden


Notwendig geworden sei der neue Standort für die WegGefährten durch den Umzug der Kinderklinik von der Holwedestraße in die Salzdahlumer Straße. Bemerkenswert sei die Finanzierung des Projekts: Die Umsetzung sei laut sksb fast vollständig durch Spenden getragen worden. Zahlreiche Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen aus der Region, aber auch darüber hinaus, hätten dazu beigetragen, dass die Kinderoase realisiert werden konnte.