Sie sind hier: Region > Braunschweig >

Nichts zu holen am Millerntor: Eintracht verliert 2:0 auf St. Pauli



Nichts zu holen am Millerntor: Eintracht verliert 2:0 auf St. Pauli

Die Ausfälle konnten nicht kompensiert werden. Die Situation im Abstiegskampf hat sich damit verschärft.

von Alexander Dontscheff


Im Laufe des Spiels kehrte der Winter zurück.
Im Laufe des Spiels kehrte der Winter zurück. Foto: Susanne Hübner

Artikel teilen per:

Braunschweig. Das Osterwochenende war kein gutes für die Braunschweiger Eintracht im Abstiegskampf der zweiten Liga. Nachdem zuvor die direkte Konkurrenz aus Sandhausen, Osnabrück und Nürnberg dreifach gepunktet hatte, standen die Löwen am späten Montagabend auf St. Pauli unter Zugzwang. Doch die Vorzeichen standen nicht günstig, und so kam es dann auch. Am Ende hieß es 2:0 für die Hamburger - und das mehr als verdient.



Durch die Corona-Vorfälle im Verein musste nicht nur Trainer Daniel Meyer in Braunschweig bleiben, auch die zuletzt so starken Fabio Kaufmann und Jannis Nikolaou befinden sich derzeit in Quarantäne. Auch Wintertransfer Brian Behrendt, der wesentlich zur Stabilisierung der Abwehr beigetragen hat, fiel aus. Er musste eine Gelbsperre absitzen. Diese Ausfälle konnten die Blau-Gelben offenbar nicht kompensieren. Schon nach 14 Minuten hieß es 2:0 für den FC St. Pauli. Omar Marmoush (7. Minute) und Daniel-Kofi Kyereh hatten getroffen. Auch in der Folge ging es eigentlich nur in Richtung Tor von Jasmin Fejzic, der mit einigen Glanztaten Schlimmeres verhinderte. Die Eintracht selbst kam kaum zu nennenswerten Chancen. Auch der beim Testspiel bei Union Berlin zweifach erfolgreiche Torschütze Suleiman Abdullahi konnte nach seiner Einwechslung in der 66. Minute keine Akzente setzen. Hoffnungsträger Martin Kobylanski wurde erneut erst spät eingewechselt (71. Minute).


Jasmin Fejzic konnte sich mehrfach auszeichnen. Foto: Susanne Hübner



Nach fünf ungeschlagenen Spielen in Serie stand nach Abpfiff eine verdiente Niederlage am Millerntor. Am Sonntag geht es dann zum direkten Konkurrenten an die Bremer Brücke zum VfL Osnabrück. Dann muss eine deutliche Leistungssteigerung her, denn eine Niederlage kann man sich dort nicht leisten, will man den direkten Klassenerhalt nicht aus den Augen verlieren.


Der Sturm um Marcel Bär konnte sich kaum Chancen erarbeiten. Foto: Susanne Hübner



Auch die eingewechselten Suleimann Abdullahi und Martin Kobylanski brachten keine Wende. Foto: Susanne Hübner


zur Startseite