Parkgebühren für Studenten: TU Braunschweig macht Ernst

Mit einem Parkraumbewirtschaftungskonzept will die Universität Fremdparker fern halten. Eigentlich wollte man auch schon weiter sein.

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Unter anderem auf dem Mensaparkplatz wird das Parken bald überwacht. Archivbild
Unter anderem auf dem Mensaparkplatz wird das Parken bald überwacht. Archivbild | Foto: Matthias Kettling

Braunschweig. Im Oktober 2025 berichtete regionalHeute.de darüber, dass die Technische Universität Braunschweig ein eigenes Parkraumbewirtschaftungskonzept für die Parkplätze, die der TU gehören, einführen möchte. Damals war von einer Testphase Ende des Jahres und der Einführung im ersten Quartal 2026 die Rede. Doch offenbar kam es zu Verzögerungen, wie man auf Anfrage seitens der TU mitteilt.



Das Thema Parkraum und Fremdparker beschäftigte die TU schon länger. Nach der Einführung von Parkgebühren im gesamten Bereich innerhalb der Okerumflut seitens der Stadt, war auch der Parkdruck auf das Uni-Viertel rund um den Hauptcampus stark gestiegen. Daher entwickelte man ein kamerabasiertes Bewirtschaftungskonzept, das sicherstellen soll, dass nur Studenten und Mitarbeiter der Universität die Plätze nutzen. Für Studenten wird dabei ein monatlicher Betrag von 10 Euro fällig.

Teststart im April


Anders als im Oktober angekündigt, hat sich bislang in der Sache wenig getan. Doch jetzt wird es ernst. "Im April startet der Testbetrieb des neuen Parkraumbewirtschaftungssystems an der TU Braunschweig", kündigt Dr. Jörn Rieckhoff, Leiter Kommunikation und Presse der TU, an. Das Konzept selbst habe sich nicht geändert.

"Wie bei jedem Projekt dieser Größenordnung ist es nicht ungewöhnlich, dass es aufgrund verschiedener Faktoren zu Verzögerungen kommen kann. Insbesondere der sehr kalte und schneereiche Winter hat zu längeren Pausen bei den Außenarbeiten geführt", berichtet der Pressesprecher.

Online-Portal zur Registrierung


Nachdem nun alle Kameras installiert worden seien, würden diese im Probebetrieb getestet. Ebenfalls getestet werde das neu eingerichtete Online-Portal zur Registrierung der Nutzer und ihrer Fahrzeuge. Dies soll für einen reibungslosen Ablauf zum Start des Regelbetriebs sorgen. Den genauen Starttermin und alle weiteren Informationen, die für die Nutzer wichtig sind, werde man zeitnah bekannt geben.

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