Braunschweig. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat die sogenannten iLabs des Quantum Valley Lower Saxony e. V. (QVLS) als eines von 14 Zukunftsclustern für die zweite Förderperiode ausgewählt. Somit fließen weitere 15 Millionen Euro an Fördermitteln in die niedersächsische Quantenforschung sowie in den Technologietransfer, wie es in einer Pressemitteilung der Braunschweig Zukunft GmbH heißt.
Die 2019 gestartete Zukunftscluster-Initiative ist eine Leuchtturmförderung des BMFTR mit dem Ziel, Forschungserkenntnisse nutzbar zu machen und schneller in die Wirtschaft zu bringen. Zu den 15 Millionen Euro des Bundes kommen acht Millionen Euro aus eigenen Mitteln. Damit stehen den QVLS-iLabs für die nächsten drei Jahre insgesamt 23 Millionen Euro zur Verfügung.
Gute Nachricht für die Region
„Dass der Bund seine Förderung für das Zukunftscluster QVLS-iLabs fortsetzt, ist eine großartige Nachricht für Braunschweig und die gesamte Region“, so Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Es ist auch eine Bestätigung für die herausragende Arbeit unserer starken Partner im QVLS-Verbund, allen voran die Physikalisch-Technische Bundesanstalt und die TU Braunschweig. Die wirtschaftlichen Potenziale der Quantentechnologien für unseren Mittelstand sowie für innovative Startups sind enorm. Über unsere Wirtschaftsförderung unterstützen wir den Quantentechnologietransfer daher auch weiterhin als Partner im Zukunftscluster iLabs“, so Kornblum.
Stärkung der Wirtschaft
Seit März 2023 ist die Braunschweig Zukunft GmbH Partner des Zukunftsclusters QVLS-iLabs. Das zentrale Ziel ist die Stärkung der Wirtschaft durch Nutzbarmachung der Quantentechnologien mittels regionaler Kooperationen. Die Braunschweig Zukunft GmbH engagiert sich insbesondere innerhalb des Communication, Connection and Support Lab (c²s-Lab). Hier knüpft und vermittelt sie Kontakte, um den Wissenstransfer in die Wirtschaft und die Gründung von Startups zu fördern.
Gezielte Förderung von Startups
„Energieversorgung, Mobilität, Kommunikation, Sensorik oder Gesundheit sind Beispiele für Bereiche, in denen Quantentechnologien maßgebliche Innovationssprünge versprechen und somit sowohl für Startups als auch für mittelständische Unternehmen bedeutende Wettbewerbsfaktoren darstellen“, so Jörg Meyer, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. Mit dem vom Land Niedersachsen geförderten QIMP Hightech Incubator, den sie 2025 gemeinsam mit der PTB und der TU Braunschweig initiiert hat, unterstützt die Wirtschaftsförderung gezielt Startups mit hohem Wertschöpfungspotenzial im Bereich der Quantentechnologien.

