Rekordsumme für Preise bei Filmfestival

Zwei neue Preise werden vergeben, darunter auch einer für den besten "queeren Langfilm".

Karina Gauerhof und Torsten Rinke werden auch in diesem Jahr viele interessante Preisträger begrüßen dürfen.
Karina Gauerhof und Torsten Rinke werden auch in diesem Jahr viele interessante Preisträger begrüßen dürfen. Foto: Andreas Rudolph

Braunschweig. Beim diesjährigen "Braunschweig International Film Festival" soll es zwei neue Preise und eine Rekordsumme an Preisgeldern geben. Das teilten die Veranstalter mit.


Vom 7. bis 13. November will die Löwenstadt wieder den gelben Teppich ausrollen. Wenn am Ende der Festivalwoche die besten Filme gekürt werden, sollen 65.500 Euro an die Gewinner fließen - mehr als jemals zuvor. Die Anerkennung und Wertschätzung von filmischen Leistungen seien "ein wichtiges Zeichen und zugleich ein großes Vergnügen bei unserer Arbeit", sagte Festival-Chef Thorsten Rinke.

"Queeres Netzwerk" stiftete neuen Filmpreis


Mit dem Filmpreis "ECHT" gibt es eine neue Trophäe, die in Kooperation mit dem Verein für sexuelle Emanzipation e.V. ins Leben gerufen wurde und ab diesem Jahr den besten Langfilm mit "queerer Thematik" auszeichnen soll, wie es hieß. Der Jurypreis ist prämiert mit einer Summe von 2.500 Euro, die vom "Queeren Netzwerk Niedersachsen" gestiftet wird.

Eine weitere Neuerung ist der Filmpreis "EDDA". Der Preis zeichnet den besten Kurzfilm des Festivals aus und ist inspiriert von der Braunschweiger Schauspielerin Edda Seippel (1919-1993). "Wir hoffen, dass der Kurzfilm unter anderem auch durch diesen Filmpreis mehr Beachtung findet und eben nicht zu kurz kommt", sagte Sarah Hinrichs, Vorstandsmitglied der Stiftung Braunschweiger Land, die diesen Preis ermöglicht. Er ist mit 2.000 Euro dotiert.


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