Rotlichtkontrolle am Hauptbahnhof: Radler versuchte zu flüchten


Symbolfoto: Anke Donner
Symbolfoto: Anke Donner Foto: Anke Donner

Braunschweig. Die Polizei führte am Mittwoch zwischen 8 und 10 Uhr mit mehreren Beamten eine Kontrolle vor dem Hauptbahnhof durch und richtete ihr Augenmerk besonders auf Rotlichtverstöße durch Radfahrer und Fußgänger. Wie die Polizei berichtet, wurden zahlreiche Anzeigen gefertigt.


Weil es immer wieder zu schwerwiegenden Unfällen mit Fahrradfahrern kommt, führten Polizeibeamte aus mehreren Braunschweiger Dienststellen erneut eine Verkehrskontrolle durch. Hierbei betrachteten sie insbesondere das Verhalten der Radfahrer an den Ampeln am Berliner Platz.

Es drohen auch Punkte in Flensburg


Innerhalb von zwei Stunden stellten die Polizisten, die durch ihre Uniformen und Warnwesten sowie durch die mitgeführten Funkstreifenwagen schon von Weitem zu erkennen waren, insgesamt 33 Rotlichtverstöße fest. Hiervon waren bei 13 Fahrradfahrern die Ampeln schon deutlich länger als eine Sekunde auf Rot geschaltet, bei 14 Radlern war es eine Rotlichtdauer von weniger als einer Sekunde. Den Fahrradfahrern drohen laut Bußgeldkatalog Bußgelder zwischen 60 und 100 Euro sowie Punkte in Flensburg. Auch sechs Fußgänger mussten vor Ort verwarnt werden, weil sie die roten Ampeln nicht beachtet hatten.

Zudem fielen drei Radfahrer auf, die ihr Handy während der Fahrt nutzen, und fünf Räder waren nicht verkehrssicher ausgerüstet, so dass nachgebessert werden muss.

Fahrradfahrer gefährdet Polizeibeamte


Ein Radfahrer zeigte sich laut Polizei besonders dreist und missachtete auf seiner Fahrt nicht nur rote Ampeln, sondern auch die deutlichen Zeichen und Aufforderungen der Polizisten anzuhalten. Er beschleunigte und gefährdete auf seiner Fahrt einzelne Polizeibeamte. Der Fahrradstaffel gelang es aber, den Mann wenig später einzuholen und fertigten eine Anzeige gegen ihn.


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