Schulzentrum Heidberg hat jetzt einen barrierefreien Zugang

Der Zugangsbereich verfügt nun über zwei Rampenanlagen, die die Höhenunterschiede überwinden.

Der barrierefreie Zugang zum Schulzentrum.
Der barrierefreie Zugang zum Schulzentrum. | Foto: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

Braunschweig. Der Zugangsbereich zu den Schulgebäuden der IGS Heidberg beziehungsweise des Gymnasiums Raabeschule ist jetzt barrierefrei. Die Freitreppenanlage wurde um eine weitere Rampe ergänzt, die bestehende Rampe an der Stettinstraße verlängert. Das berichtet die Stadt Braunschweig in einer Pressemeldung.



Die Freitreppe ist jetzt zudem von der Stettinstraße über einen Weg mit barrierearmem Belag aus Kleinpflaster erreichbar. Rampe und Weg wurden jetzt offiziell von Hochbaudezernentin Anna Katharina Hanusch und Schuldezernentin Dr. Christina Rentzsch eröffnet.

Machbarkeitsstudie brachte Ergebnis


Die Zugangssituation am Schulzentrum Heidberg entsprach nicht den Anforderungen an eine barrierefreie Erreichbarkeit, die notwendig ist, damit mobilitätseingeschränkte Lehrkräfte, die zwingend auf einen Rollstuhl angewiesen sind, die Schule barrierefrei erreichen können. In einer 2024 erstellten Machbarkeitsstudie wurde daher eine bauliche Anpassung der Freitreppenanlage am Forum und der Rampensituation im Zugangsbereich an der Straße empfohlen. Dies wurde zwischenzeitlich umgesetzt.

Der neue Zugang wurde offiziell eingeweiht.
Der neue Zugang wurde offiziell eingeweiht. Foto: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen


Der Zugangsbereich zum Schulzentrum Heidberg verfügt nun über zwei Rampenanlagen, die die Höhenunterschiede überwinden. Die neue Rampe ist mittig auf der Freitreppe platziert und hat eine Mindestbreite von 1,20 Metern. Sie teilt sich in drei Abschnitte und ist mit Ruhepodesten ausgestattet. Beide Rampen sind entsprechend der DIN mit beidseitigen Handläufen und Radabweisern versehen.

Die Kosten der Sanierungsmaßnahme betrugen rund 310.000 Euro. Für das Vorhaben konnten Fördermittel des Landes Niedersachsen in Höhe von 150.000 Euro eingeworben werden. Das Vorhaben wurde mit Behindertenvertretern abgestimmt.