Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ) zieht um

In den größeren Räumlichkeiten soll der steigende Bedarf noch besser abgedeckt werden können.

Dr. Antje Mey freut sich, dass es in den neuen Räumlichkeiten des SPZ noch mehr Platz für die intensive Arbeit mit Kindern und deren Familien gibt.
Dr. Antje Mey freut sich, dass es in den neuen Räumlichkeiten des SPZ noch mehr Platz für die intensive Arbeit mit Kindern und deren Familien gibt. Foto: Klinikum Braunschweig / Christoph Köster

Braunschweig. Mehr als doppelt so viel Platz, große helle Räume, zusätzliches Personal: das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) des Klinikums Braunschweig öffnet zum 5. Oktober mit vielen positiven Veränderungen an einem neuen Standort seine Türen. Nach 37 Jahren an der Holwedestraße zieht das SPZ nun in die Theodor-Heuss-Straße 5, in unmittelbare Nähe des Bürgerparks. Dies teilt das Städtische Klinikum Braunschweig mit.


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Dr. Thomas Bartkiewicz, Ärztlicher Direktor, macht deutlich: „Das SPZ ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, der Bedarf in diesem Bereich ist sehr groß. Mit dem Umzug ermöglichen wir noch mehr Patienten den Zugang zu unserem herausragenden therapeutischen Angebot.“ Für die stetig steigenden Anforderungen brauche das SPZ mehr Therapeuten, mehr Psychologen und Ärzten mit besonderer Expertise. Deshalb werde mit dem Umzug auch mehr Personal eingestellt. SPZ-Leiterin Dr. Antje Mey freut sich auf die vielen positiven Veränderungen und erklärt: „Am neuen Standort haben wir nicht nur den Platz, sondern auch die Atmosphäre, die wir für unsere anspruchsvolle Arbeit benötigen.“

Neue Räumlichkeiten


Statt bisher auf 250 Quadratmetern erstreckt sich die Fläche des SPZ nun auf 600 Quadratmetern. Alleine die Ergotherapie erhält 80 Quadratmeter und 3 separate Zimmer. Ein großer Besprechungsraum, ruhige Büros, ein ansprechender Wartebereich - all das soll künftig nicht nur den Mitarbeitenden, sondern auch den Patienten zugutekommen. Darüber hinaus gibt es einen großen Bewegungsraum mit Spiegel zur Beurteilung von Gangmustern, das insbesondere für die Heil- und Hilfsmittelsprechstunde sowie die orthopädische Sprechstunde wichtig ist. Dr. Mey erläutert: „Wir arbeiten künftig auf zwei Ebenen, aber die Räumlichkeiten sind komplett barrierefrei und gut erreichbar.“ Es gibt ausreichend Parkmöglichkeiten und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Ein weiteres großes Plus für Familien: Durch die räumliche Vergrößerung und die Einstellung neuer Mitarbeitenden verkürzt sich die Wartezeit auf einen Termin im SPZ.

Über das SPZ


Das Team des sozialpädiatrischen Zentrums unterstützt Eltern und ärztliche Kollegen bei Sorgen zu chronischen Erkrankungen sowie Sorgen zur Entwicklung. Das Zentrum ist eine selbstständige Abteilung der Kinderklinik. Der Schwerpunkt liegt in der Diagnostik, Beratung und Therapie von Kindern und Jugendlichen durch Ärzte, Psychologen sowie Therapeuten. Den Versorgungs-Schwerpunkt bilden Entwicklungsstörungen, drohende Behinderungen oder bestehende Behinderungen. Es gibt verschiedene Sprechstunden für chronische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen.


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