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Sporthalle in Lehndorf durch Feuer vollständig zerstört ***mit Video***



Sporthalle in Lehndorf durch Feuer vollständig zerstört ***mit Video***

von Anke Donner



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Braunschweig. Bei einem Großbrand in der Nacht auf Samstag ist im Braunschweiger Ortsteil Lehndorf eine Sporthalle komplett niedergebrannt. Eine benachbarte Kirche konnte vor den Flammen geschützt werden. Der Schaden geht in die Millionen.

Am Samstagmorgen um 1.52 Uhr erreichten die Leitstelle der Feuerwehr mehrere Notrufe, dass aus der erst vor wenigen Monaten neu gebauten Sporthalle an der Sankt-Ingbert-Straße ein Feuerschein zu sehen sei.



Daraufhin wurde ein Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Ortsfeuerwehr Lehndorf alarmiert. Bereits auf der Anfahrt des Löschzuges war schon dicker Rauch in der Straße zu erkennen. Beim Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle wurde ein Vollbrand in der Sporthalle festgestellt. Teile des Daches standen kurz vor dem Einsturz. Unverzügliche wurde ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr und zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert. Kurz danach ist das Dach der Sporthalle komplett eingestürzt.

Aufgrund des Funkenfluges war die benachbarte Heilig-Geist-Kirche zunächst in Gefahr. Dort wurde mit drei Strahlrohren ein Übergreifen der Flammen auf die Kirche verhindert. Die Brandbekämpfung der Sporthalle wurde von der Sankt-Ingbert-Straße und von der Saarstraße aus vorgenommen. Zum Einsatz kamen zwei Strahlrohre der Drehleitern, der Werfer eines Tanklöschfahrzeuges, und zusätzlich fünf handgeführte Strahlrohre. Der Umkleide- und Sanitärbereich wurde durchsucht. Dabei konnten keine Personen im Gebäude festgestellt werden.


Um 6.30 Uhr war die Brandbekämpfung abgeschlossen. Die Ortsfeuerwehr Lehndorf stellt noch eine Brandsicherheitswache, um ein Aufflammen zu verhindern. Während des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte durch den Verpflegungszug der Freiwilligen Feuerwehr mit Speisen und Getränken versorgt.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes in der Stadt besetzte ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr die Hauptfeuerwache. Die Feuerwehr war insgesamt mit 150 Feuerwehrfrauen und -Männern im Einsatz.

Die Ermittlungen zur Brandursache sind vor Ort angelaufen.


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