Stadion-Vorplatz bekommt neuen Namen

Der Vorplatz vor dem Eintracht-Stadion bekommt einen neuen Namen und in der Innenstadt soll ein Platz umziehen.

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Braunschweig. Die zentrale Fläche auf dem Vorplatz des Eintracht-Stadions an der Hamburger Straße soll "Platz der 67er" heißen. Der Platzname soll an Eintracht Braunschweigs Gewinn der deutschen Fußballmeisterschaft im Jahre 1967 erinnern und die damalige Meistermannschaft ehren, teilt die Stadt Braunschweig am heutigen Montag mit.



Einen entsprechenden Beschlussvorschlag hat die Stadtverwaltung dem zuständigen Stadtbezirksrat 330 Nordstadt-Schunteraue unterbreitet. Er greift eine Initiative des ehemaligen Stadtbezirksrats Nordstadt auf. Dieser hatte die Idee zum Namen "Platz der 67er" gehabt. Die Platzfläche wird begrenzt durch Außengastronomiebereich der Gaststätte "Wahre Liebe", Zaun, Kassenhäuschen und Fußweg. Die Adressen der Anlieger und auch des Eintracht-Stadions bleiben unverändert. Der Vorschlag passt nach Auffassung der Verwaltung gut zu einer zukünftigen Darstellung der Vereinshistorie auf dem Stadiongelände, inklusive Würdigung der 67er-Mannschaft.

Feier zur Platzeröffnung geplant


Eintracht Braunschweig will die Platzeröffnung mit einer Feierlichkeit begehen. Ein Datum steht noch nicht fest. Die Platzbenennung "Platz der 67er" wird mit der Aufstellung des Platzbezeichnungsschildes wirksam. Der Stadtbezirksrat entscheidet in seiner Sitzung am Donnerstag, 19. Januar.

Fritz-Bauer-Platz zieht um


Mit einer weiteren Straßenumbenennung befasst sich der Stadtbezirksrat 130 Mitte am Dienstag, 24. Januar. Der östliche Teil des Ruhfäutchenplatzes zwischen Casparistraße und Dankwardstraße soll in "Fritz-Bauer-Platz" umbenannt werden. Mit diesem Vorschlag entspricht die Stadtverwaltung einem Wunsch der Generalstaatsanwaltschaft Braunschweig. Diese zieht in das Dienstgebäude der ehemaligen Bezirksregierung um. Mit der Umbenennung würde Fritz Bauer auch an der neuen Wirkungsstätte gewürdigt.

2012 erhielt aufgrund des vielfach geäußerten Wunsches, in Braunschweig eine Straße oder einen Platz zu Ehren des ehemaligen Braunschweiger Landgerichtsdirektors und Generalstaatsanwalts Fritz Bauer zu benennen, ein Teil des Domplatzes vor der Generalstaatsanwaltschaft den neuen Namen. Bauer (1903 bis 1968) hatte die juristische Aufarbeitung des nationalsozialistischen Unrechtsstaates in besonderer Weise vorangetrieben.

Für die bisherige Platzfläche vor dem ehemaligen Gebäude der Generalstaatsanwaltschaft soll der Straßenname Fritz-Bauer-Platz eingezogen werden.


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