Stadtspaziergang: „Auf den Spuren der Revolution“


Gipsmodelle für zwei Soldatenstandbilder auf der Fallersleber-Tor-Brücke, 1904, Städtisches Museum Braunschweig. In der Ausstellungsinszenierung ein Sinnbild für das zerstörte Herzogtum. Foto: Berit Dost, Städtisches Museum Braunschweig
Gipsmodelle für zwei Soldatenstandbilder auf der Fallersleber-Tor-Brücke, 1904, Städtisches Museum Braunschweig. In der Ausstellungsinszenierung ein Sinnbild für das zerstörte Herzogtum. Foto: Berit Dost, Städtisches Museum Braunschweig

Braunschweig. Zu einem Stadtspaziergang mit Dr.Christina Axmann

mit dem Titel „Auf den Spuren der Revolution“ am Samstag 10. November, von 14 bis 16.30 Uhr können sich Teilnehmer nach Informationen der Stadt bis zum Freitag, 2. November anmelden. Treffpunkt ist das Städtische Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14.

Die Teilnahmegebühr beträgt acht Euro. Die Anmeldung kann unter der Telefonnummer 470-4504 oder per Mail an martin.baumgart@braunschweig.de erfolgen. Auf Anfrage ist eine auch individuelle Buchung für Gruppen zu diesem Spaziergang möglich.

Der Stadtspaziergang führt durch die Braunschweiger Innenstadt und an Orte, an denen um 1918 gelebt, gelernt, gearbeitet und Revolution gemacht wurde. Er gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung „Zerrissene Zeiten – Krieg. Revolution. Und dann? Braunschweig 1916 – 1923“ im Städtischen Museum. Dr. Christina Axmann beschäftigt sich mit den Fragen, was zur Revolution 1918 in Braunschweig führte, wovon die Arbeitsbedingungen der Braunschweiger Arbeiterinnen und Arbeiter geprägt waren und wie sie mit der Mangelwirtschaft, dem Hunger und den zum Teil katastrophalen Wohnverhältnissen zurechtkamen.

Die Ausstellung „Zerrissene Zeiten – Krieg. Revolution. Und dann? Braunschweig 1916 – 1923“ veranschaulicht die Novemberrevolution von 1918 als gesellschaftspolitische „Stunde Null“ nach dem verheerenden Ersten Weltkrieg und den mühsamen Weg der Gesellschaft in die Demokratie. Sie wird im Haus am Löwenwall präsentiert und ist Teil des Projekts „Vom Herzogtum zum Freistaat. Braunschweigs Weg in die Demokratie 1916-1923“, das vom Dezernat für Kultur und Wissenschaft koordiniert wird. Die Schau ist bis zum 20. Januar 2019 zu sehen und wird von einem umfangreichen Programm mit weiteren vielfältigen Veranstaltungen abgerundet.


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