Studie über City-Logistik: Transparenz über Kaufverhalten schaffen

Die Braunschweig Zukunft GmbH will mit einer branchenübergreifenden Studie einen Überblick über die Logistik in der Innenstadt liefern.

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Symbolbild Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Mit einer branchenübergreifenden Studie will die Braunschweig Zukunft GmbH den Waren- und Logistikverkehr in der Innenstadt analysieren. Die Erkenntnisse sollen helfen, die City-Logistik zu verbessern. Von der Betrachtung der Abläufe in der Innenstadt verspricht sich die Wirtschaftsförderung mehr Transparenz hinsichtlich relevanter Faktoren, wie zum Beispiel dem Kaufverhalten der Bürgerinnen und Bürger. Des Weiteren sollen Belieferungs- und Warensendungsbedarfe der anliegenden Geschäfte analysiert werden. Dies berichtet die Stadt Braunschweig.


Anschließend will die Braunschweig Zukunft GmbH gemeinsam mit den innerstädtischen Unternehmen Lösungen für eine Neuregelung der City-Logistik erarbeiten. Dazu steht sie auch im Austausch mit Akteuren aus der Innenstadt und dem Einzelhandel wie dem Arbeitsschuss Innenstadt Braunschweig, der Industrie- und Handelskammer Braunschweig oder dem Einzelhandelsverband Harz-Heide.
Die Daten sollen helfen, Wirtschafts- und Logistikverkehre besser zu steuern, wie zum Beispiel das Aufkommen von LKW, die in der Fußgängerzone be- und entladen werden.

Detaillierten Überblick über Ist-Situation


"Wir erhoffen uns von der Untersuchung einen detaillierten Überblick über die Ist-Situation des innerstädtischen Waren- und Logistikverkehrs", sagt Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. "Aus den Ergebnissen wollen wir Maßnahmen für eine bessere City-Logistik ableiten. Solche Erkenntnisse sind auch für den stationären Einzelhandel wertvoll."
So soll unter anderem geprüft werden, wie der stationäre und der Online-Handel verknüpft werden können. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, wie sich die Belieferung der Kundschaft auf der "letzten Meile" umweltverträglicher gestalten lässt. Mit dem Ziel, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu reduzieren, wird überprüft, welche Rolle der Logistikverkehr in diesem Zusammenhang spielt und welche alternativen Ansätze es gibt.

"Entscheidend wird dabei sein, wie sich Warenlieferungen abstimmen und bündeln lassen", so Leppa. Von den Erkenntnissen könne neben der Umwelt auch die gesamte Innenstadt profitieren: "Durch eine bessere Steuerung des Logistikverkehrs steigt auch die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt."
Neben der Auswertung bereits vorhandener Daten sind auch Zählungen und Workshops für die Untersuchung vorgesehen. Die Ergebnisse der Studie sollen bis Ende des Jahres vorliegen.


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