Braunschweig. Am Samstagnachmittag gegen 16 Uhr kam es im östlichen Ringgebiet von Braunschweig zu einem ungewöhnlichen Einsatz von Feuerwehr und Tierrettung. Anwohner hatten zuvor ein Eichhörnchen entdeckt, das sich offenbar in einer Kletterpflanze an der Fassade eines Wohnhauses verfangen hatte und sich nicht mehr selbstständig befreien konnte. Das berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung.
Die zunächst alarmierte Braunschweiger Tierrettung verschaffte sich vor Ort einen Überblick über die Lage. Das Tier befand sich jedoch in etwa 14 Metern Höhe im Bereich unterhalb des Daches. Da das nächstgelegene Fenster mehr als zwei Meter entfernt lag, war ein Zugang für die Tierretter mit den vorhandenen Mitteln nicht möglich.
Höhenrettungsgruppe im Einsatz
Zur Unterstützung wurde daraufhin die Feuerwehr hinzugezogen. Auch für die Einsatzkräfte der Feuerwehr stellte sich der Zugang als schwierig dar, da an der Einsatzstelle keine tragbaren Leitern in Stellung gebracht werden konnten. Daher wurde die Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr eingesetzt.
Die speziell ausgebildeten Einsatzkräfte verschafften sich über das Dach des Gebäudes Zugang zur Einsatzstelle und seilten sich anschließend kontrolliert zur Position des Tieres ab. In der Folge konnte das Eichhörnchen vorsichtig aus der Kletterpflanze befreit werden.
Nach der erfolgreichen Rettung wurde das Tier an die Braunschweiger Tierrettung übergeben. Diese brachte das Eichhörnchen zur weiteren
Untersuchung und Versorgung zu einem Tierarzt.


