Tierschutz und Feuerwehr kämpften um das Leben eines Bussards

Der Greifvogel saß bewegungslos auf einem zugefrorenen See. Über den traurig endenden Einsatz berichtet der Tierschutz Braunschweig.

Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: pixabay

Braunschweig. Über einen zunächst erfolgreichen, aber letztlich dann doch traurig endenden Rettungseinsatz berichtet der Tierschutz Braunschweig auf seiner Instagram-Seite.



Tierschutz und Feuerwehr hätten am gestrigen Dienstag gemeinsam um das Leben eines Bussards gekämpft, letztlich vergeblich. Am Nachmittag sei dem Tierrettungsdienst ein Greifvogel gemeldet worden, der seit geraumer Zeit auf einem zugefrorenen See kauerte. Der Bussard habe etwa 15 Meter vom Ufer entfernt auf dem Eis gesessen. Da das Risiko zu groß gewesen sei, die Eisfläche zu betreten, habe man die Feuerwehr um Unterstützung gebeten.

Schlauchboot im Einsatz


Diese sei wie immer auch sofort zur Hilfe geeilt. Nach kurzer Einschätzung der Situation robbte sich ein Feuerwehrmann auf einem Schlauchboot vorsichtig an den Bussard heran und holte diesen vom Eis. Daraufhin sei der Greifvogel in die Obhut des Tierschutzes gegeben und ins Tierheim gebracht worden. Der Vogel sei geschwächt und unterkühlt gewesen. Zunächst hatte man Hoffnung, da der Bussard sofort Nahrung angenommen habe. Doch gab es trotz aller Bemühungen kein Happy End. Der Vogel verstarb in den frühen Morgenstunden des Mittwochs.

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