Totes Pärchen: Ermittlungen ergebnislos eingestellt

von Alexander Dontscheff


Das Schicksal des jungen Paares aus der Wendenstraße bleibt wohl ungeklärt. Foto: Archiv/Alexander Dontscheff Foto: Alexander Dontscheff

Braunschweig. Kurz vor Silvester 2016 wurde ein junges Paar tot in seiner Wohnung in der Wendenstraße gefunden. Die Todesursache ist bis heute ungeklärt - und wird es vermutlich auch bleiben. Denn wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig auf Anfrage von regionalHeute.de mitteilt, wurden die Ermittlungen bereits im Dezember 2017 eingestellt.


"Es haben sich keinerlei Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden ergeben", begründet Staatsanwalt undPressesprecher Christian Wolters die Einstellung.

"Die genaue Todesursache konnte wegen des fortgeschrittenen Verwesungszustands der Leichen nicht mehr zweifelsfrei geklärt werden", so Wolters weiter. Am wahrscheinlichstensei eine Kohlenmonoxidvergiftung, wobei sich auch diese aus besagten Gründen nicht belegen lasse. Eine Kohlenmonoxidvergiftung war zu Beginn der Ermittlungen als Todesursache angenommen, dann aber eigentlich ausgeschlossen worden.

Keine Manipulation an der Gastherme


Die in der Wohnung eingebaute Gasthermehabe zwar extrem schlechte Abgaswerte (insbesondere Kohlenmonoxidwerte) aufgewiesen, die technischen Sicherheitseinrichtungen zur Vermeidung lebensgefährlicher Abgasaustritte (Abschaltautomatik) hätten aber einwandfrei funktioniert. Manipulationen an der Therme seien nicht festgestellt worden. "Vor diesem Hintergrund sind auch dem Vermieters keine strafrechtlich relevanten Vorwürfe zu machen", erklärt Wolters abschließend.

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