Unglück an der Ostsee: Braunschweiger bricht im Eis ein und stirbt

Zu einem tragischen Unglück ist es am Dienstag bei Stralsund gekommen. Einem Mann aus Braunschweig kostete es das Leben.

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Symbolbild.
Symbolbild. | Foto: Pixabay

Stralsund/Braunschweig. Zu einem tragischen Unglück ist es am Dienstag bei Stralsund gekommen. An der Nordmole wurde am Vormittag eine leblose Person gefunden. Nun herrscht traurige Gewissheit über die Identität des Verstorbenen und die Hintergründe des Geschehens. Bei dem Toten handelt es sich um einen 74-Jährigen aus Braunschweig.



Wie die Polizei Stralsund berichtet, wurden die Einsatzkräfte am Dienstag gegen 11:30 Uhr zu einer leblosen Person an der Nordmole alarmiert. Nach der Bergung durch die Feuerwehr konnte der eingesetzte Notarzt vor Ort nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Auffindesituation deutete laut Polizei auf ein folgenschweres Unfallereignis hin. Der Mann hatte nach aktuellem Ermittlungsstand die Eisdecke auf dem Wasser betreten, brach daraufhin ein und ertrank vermutlich in den kalten Fluten. Zur endgültigen Klärung der genauen Umstände wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Polizei warnt


Angesichts dieses dramatischen Unfalls richtet die Polizei Stralsund eine eindringliche Warnung an die Bevölkerung. Das Betreten, Begehen oder Nutzen von Eisflächen für Freizeitaktivitäten sei derzeit mit akuter Lebensgefahr verbunden. Die Kombination aus niedrigen Wassertemperaturen und unberechenbaren Eisverhältnissen führe im Falle eines Einbruchs binnen kürzester Zeit zur Handlungsunfähigkeit. Zudem weist die Polizei darauf hin, dass Rettungsmaßnahmen unter diesen Bedingungen extrem schwierig sind und auch die Einsatzkräfte in große Gefahr bringen. Insbesondere Eltern werden gebeten, ihre Kinder und Jugendlichen über diese tödlichen Gefahren aufzuklären und auf deren Sicherheit zu achten.

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