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Stand: 01.04.20, 20.13 Uhr - neue Zahlen in Rot. Genesungen werden offiziell nicht gezählt. Quelle: Offizielle Bestätigungen der Landkreise und Städte.



Urkunde bekommen: Braunschweig ist offizielle „Fairtrade-Stadt“



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31.03.2014


Braunschweig. Anfang 2012 beschloss der Rat der Stadt Braunschweig, den Titel "Fairtrade-Stadt" anzustreben. Nachdem bereits im Dezember vergangenen Jahres die Bewerbung durch das Prüfgremium der Organisation TransFair e. V. als erfolgreich bestätigt wurde, ist Braunschweig nun auch auf dem Papier eine von derzeit etwa 220 Fairtrade-Städten in Deutschland und von über 1.400 weltweit.

Die Urkunde wurde vom Ehrenbotschafter von Transfair e. V., Manfred Holz, heute an Bürgermeisterin Cornelia Rohse-Paul im Rahmen einer Feierstunde im Altstadtrathaus übergeben.

Die Stadt Braunschweig hat gemeinsam mit zahlreichen Initiativen, mithilfe des lokalen Einzelhandels und der Gastronomie die Bewerbung zur Fairtrade-Stadt umgesetzt. Zur Bündelung aller Aktivitäten wurde eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, der je ein Vertreter der Landesschulbehörde, der Evangelischen Kirche, des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) sowie der Arbeitsausschüsse Tourismus e. V. (ATB) und Innenstadt e. V. (AAI) angehörten.

Das offizielle Schriftstück hat vorerst für zwei Jahre Gültigkeit, danach wird überprüft, ob die Kriterien weiterhin erfüllt sind. Fällt das Ergebnis positiv aus, gilt die Auszeichnung für vier weitere Jahre.

Die Fairtrade-Stadt Braunschweig zeigt sich vor allem in dem umfassenden bürgerschaftlichen Engagement der zahlreichen Initiativen, wie beispielsweise dem Trägerkreis „Braunschweig Kaffee“, der sich seit Jahren für fairen Kaffeehandel in der Löwenstadt einsetzt. Neu gegründet wurde der Verein „Fair in Braunschweig e. V.“, der gemeinsam mit der lokalen Steuerungsgruppe auch in Zukunft an der Verbreitung des Fairtrade-Gedankens und entsprechender Produkte arbeiten soll. „Zu danken ist insbesondere den vielen engagierten Akteuren in den Initiativen und öffentlichen Einrichtungen sowie in Schulen und Kirchen, sowie dem lokalen Einzelhandel und der Gastronomie“, so der zuständige Organisationsdezernent Claus Ruppert.


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